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Die beiden kreativen Köpfe hinter der virtuellen Messe: Stefan Pletscher (links) und Maximilian Vollmer realisieren „Meine Karriere“ gemeinsam mit der PZ.  Foto: Pletscher 

Virtuelle Jobsuche: Karrieremesse der PZ findet dieses Jahr im Internet statt

Pforzheim. Seit März liegen Messeveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie brach – und eine Perspektive, wann es für die Branche wieder aufwärts gehen soll, ist nicht in Sicht. Doch es tut sich etwas: Viele Veranstalter setzen auf virtuelle Messen – genau wie die „Pforzheimer Zeitung“. Die Berufsmesse „Meine Karriere“ findet in diesem Jahr zum ersten Mal im Netz statt und bietet sowohl für Aussteller als auch für Besucher trotz der räumlichen Distanz einiges an Mehrwert.

So können Interessierte – die Messe richtet sich vor allem an Fachkräfte und solche, die es werden wollen – direkt mit den Ausstellern interagieren. Die virtuelle Messehalle ist vom Smartphone oder dem PC aus mit wenigen Klicks in der 360-Grad-Perspektive begehbar. Ein Standplan weist einem wie in einer echten Messehalle den Weg. „Du hast das Gefühl, du stehst direkt mitten auf der Messe“, sagt Maximilian Vollmer. Der Geschäftsführer der Digitalagentur „emvau“ realisiert mit seinem Freund und Kollegen Stefan Pletscher, Geschäftsführer der Grafikagentur „Esspe Studios“, die virtuelle Messe gemeinsam mit der PZ.

Eine Win-Win-Situation

Die beiden Pforzheimer Unternehmer haben mit diesem Format bereits Erfahrungen gesammelt und sind überzeugt: Sowohl für das Publikum als auch für die teilnehmenden Unternehmen sind solche Online-Veranstaltungen eine Win-Win-Situation. „Vor Corona hatte Virtual Reality einen Gaming-Charakter. Jetzt kommt das Thema endlich bei der breiten Masse an“, so Pletscher. Für die Teilnahme an virtuellen Messen reichen demnach schon ein paar Mausklicks. Blinkende Icons machen auf die Aussteller aufmerksam, Bewerber können Jobanzeigen lesen, Image-Filme sehen, mit Mitarbeitern der Firmen live chatten und Flyer oder Magazine ansehen.

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Ein Blick in die Eingangshalle der virtuellen Messe. Sie ist ganz einfach vom Smartphone, dem Tablet oder dem PC abrufbar. Foto: Moritz / Visualisierung:emvau/esspe Studios

Für Firmen bieten diese Möglichkeiten viele Vorteile, sagen die beiden Unternehmer. „Zum einen, sich digital zu präsentieren“, sagt Pletscher. Denn auch wenn die Corona-Pandemie eine Rezession in Gang gesetzt hat, suchen viele Branchen händeringend nach Fachkräften. Und nach ihnen können Firmen dank einer virtuellen Messe auch weit über die Region hinaus suchen. „Aussteller haben im Netz eine viel höhere Reichweite als bei einer klassischen Präsenzmesse“, fügt Vollmer hinzu. Die Unternehmen können sich als attraktiver und moderner Arbeitgeber präsentieren.

Das hat auch für Interessenten, die auf Jobsuche sind, einige Vorteile. Zum einen können sie von überall aus an der Messe teilnehmen, ohne dafür überhaupt aus dem Haus gegen zu müssen. Zum anderen wird die Hemmschwelle niedriger, man muss sich weder registrieren noch einloggen, Bewerber könnten im Zweifel sogar anonym mit den Firmen in Kontakt treten, so Pletscher.

„Jede oder jeder, der sich in der digitalen Welt weiter entwickeln möchte, wird von unserer Karrieremesse profitieren.“

Thomas Satinsky, geschäftsführender PZ-Verleger

Meine Karriere 2020

Der Arbeitsmarkt erlebt aktuell turbulente Zeiten. Homeoffice und Kurzarbeit heißen die Schlagworte der Corona-Krise. Auch steigende Arbeitslosenzahlen verunsichern. Doch trotz der ungewissen Zeit gibt es viele Branchen, die nach wie vor Fachkräfte händeringend suchen. Für sie bietet die Messe „Meine Karriere 2020“, die die Pforzheimer Zeitungen“ am 25. und 26. September virtuell veranstaltet, eine Plattform.

„Unsere Karrieremesse orientiert sich voll und ganz an den Anforderungen der Kunden und des Arbeitsmarktes: Wir gehen den digitalen Weg mit einer virtuellen Messe – also innovativ und zukunftsgewandt“, sagt Thomas Satinsky, geschäftsführender PZ-Verleger. „Jede oder jeder, der sich in der digitalen Welt weiter entwickeln möchte, wird von unserer Karrieremesse profitieren.“

Wer die persönliche Interaktion vorzieht, hat die Möglichkeit, die Karrieremesse am 19. und 20. Februar im CCP in Pforzheim zu besuchen – vorausgesetzt, dass bis zum Termin Großveranstaltungen zugelassen sind.

Weitere Informationen für Aussteller gibt es unter www.pz-news.de/meine-karriere.

Katharina Lindt

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Nina Tschan

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