Karlsruhe. Die Volksbank Karlsruhe eG und die Spar- und Kreditbank eG Karlsruhe haben bekannt gegeben, Gespräche über einen Zusammenschluss aufgenommen zu haben. PZ-news berichtete bereits vor einigen Wochen über diese geplante Fusion, allerdings hatte der Vorstand der Spar- und Kreditbank Karlsruhe die Gespräche damals noch dementiert. Unabhängig sprechen die Volksbanken in Karlsruhe und Pforzheim über einen Zusammenschluss.
Diese Entscheidung sei naheliegend, „da beide Häuser bereits seit Jahren eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten pflegen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem seien die Fusionsgespräche durch Herausforderungen wie die anhaltende Niedrigzinsphase, veränderte Kundenbedürfnisse, eine zunehmende Digitalisierung, neue Wettbewerber und eine starke Bankenregulierung geprägt.
Die Mitarbeiter beider Häuser seien am 25. Januar zeitgleich über die Fusionsgespräche informiert worden. Ziel sei es, die Verschmelzung der Spar- und Kreditbank mit der Volksbank Karlsruhe von den Vertreterversammlungen bereits im ersten Halbjahr 2017 rückwirkend zum 1. Januar 2017 beschließen zu lassen.
Gemeinsam beschäftigen die Volksbank Karlsruhe eG und die Spar- und Kreditbank eG Karlsruhe laut Auskunft beider Banken 443 Mitarbeiter, die über 47.000 Mitglieder beziehungsweise gut 90.000 Kunden betreuen. Fusionsbedingten Kündigungen solle es keine geben, heißt es weiter.
Die beabsichtigte Fusion der beiden Karlsruher Genossenschaftsinstitute habe keine Auswirkungen auf die aktuelle Sondierung eines Zusammenschlusses der Volksbank Karlsruhe mit der Volksbank Pforzheim. Diese Verhandlungen würden planmäßig und unabhängig davon fortgeführt.
Mehr lesen Sie am Freitag in der Pforzheimer Zeitung.
Zahlen sprechen für Karlsruhe: Volksbank Pforzheim nicht so effizient wie Fusionspartner
Volksbank-Fusion: „Regionale Identität bleibt gewahrt“
Spar- und Kreditbank dementiert Interesse an Fusion mit den Volksbanken Pforzheim und Karlsruhe

