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Aktivisten für Einigkeit, Recht und Freiheit: Klaus Endress (links), Präsident des Wirtschaftsverbandes wvib, und Haupt- geschäftsführer Christoph Münzer.  Löffler
Aktivisten für Einigkeit, Recht und Freiheit: Klaus Endress (links), Präsident des Wirtschaftsverbandes wvib, und Haupt- geschäftsführer Christoph Münzer. Löffler
31.03.2017

Wirtschaftsverband wvib kämpft für demokratische Werte undMarktwirtschaft

Ein Verband macht im Wahljahr mobil – „für Demokratie und Marktwirtschaft in Europa“ sowie für „Einigkeit. Recht. Freiheit“, wie es auf Handzetteln und Plakaten sowie auf einer eigens für die Aktion eingerichteten Website heißt.

Auf dieser Homepage besteht für jeden Unterstützer – nicht nur für Mitglieder – die Möglichkeit, sich via digitaler Unterschrift zu solidarisieren (roter Button mit dem Hinweis „Ihre Stimme zählt“).

Und warum dieses Engagement? „Die Umstände erfordern es“, sagt Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes industrieller Unternehmen Baden (wvib) mit Sitz in Freiburg. Als Umstände nannte er Stichworte wie Brexit, Trump, Erdogan, Putin und Le Pen. Mauern hoch und Schlagbäume runter, „das ist gefährlich“, meint Klaus Endress, Unternehmer und wvib-Präsident. Er sagt: „Trump hat unsere Welt ein Stück weit verändert. Die Europäer zerbröseln und er rüstet auf.“ Europa könne nur durch Einigkeit stark werden. Es sei – trotz mancher Fehler – „ein weltweit einmaliger Raum des Friedens, der Toleranz und des Wohlstands“. Populisten, so Endress, lieferten nur Feindbilder, „aber keine Lösungen“. Derweil seien in den vergangenen Monaten weltweit Kräfte entstanden, die die gesellschaftlichen Grundpfeiler – Demokratie, Rechtsstaat und Marktwirtschaft – erschüttern wollten.

Deshalb habe der Verband beschlossen, sich im Wahljahr 2017 zu positionieren – „gemeinsam, öffentlich, politisch und überparteilich“.