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Quiet Lane aus Birkenfeld spielt das zweite Wohnzimmerkonzert für PZ-news.  Foto: Paul Hoffer / Indigo Pictures 

Kultur fürs Wohnzimmer: Quiet Lane spenden mit schönen Songs Trost in schweren Zeiten

Teil zwei der Solidaritätsaktion der „Pforzheimer Zeitung“: Die Birkenfelder Akustik-Folk-Band Quiet Lane spielt mit „Ausfahrt Ost“ und „Jäger lauf“ in Duo-Besetzung zwei Nummern aus ihrem Album, das sie Ende März veröffentlicht haben. Das PZ-Medienhaus setzt gemeinsam mit den Kulturschaffenden, die allesamt auf ihre Gagen verzichten, mit dieser Solidaritätsaktion ein Zeichen und unterstützt die lebendige Szene. Denn die Lage ist verheerend: Alle Künstler haben keine Auftritte mehr. Einnahmen brechen über mehrere Monate weg. Für die an der Aktion beteiligten Protagonisten ist es Ehrensache, dass sie die Erlöse spenden, die ihre Videos einbringen. Sie sollen an Künstler aus der Region gehen, die unter der Krise zu leiden haben. 

Simon Hartfelder (35) und Hannes Liewald (29) haben die Gabe, mit ihrem Gitarrenspiel und ihren Stimmen und deutschsprachigen Songs zu berühren. Mit Mut zu großen Gefühlen. So präsentieren sich die beiden auch auf dem Video.

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Ein neues Album ohne Konzerte unter die Leute zu bringen, ist eine Aufgabe, die Quiet Lane mit Kreativität meistert. Die Releaseparty verlegten die beiden ins Internet, mit einem Crowdfunding haben sie ein Streaming finanziert – und erste Erfahrungen mit einer Spendenaktion gemacht. Nun können sie je knapp 3000 Euro an „The Hope Project“ spenden, das sich auf der griechischen Insel Lesbos in den Flüchtlingslagern engagiert sowie an die „Künstlersoforthilfe Stuttgart“, die Menschen aus der Kultur- und Veranstaltungsbranche unterstützt.

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Daher haben sie auch nicht gezögert, bei der PZ-Aktion mitzumachen – obwohl sie gerade sehr viele Anfragen für Streamingformate erhalten und mit Bedacht auswählen, woran sie sich wirklich beteiligen. „Es ist eine tolle Idee, sich in der regionalen Szene zusammenzutun und gemeinsam unter guten technischen Voraussetzungen etwas zu machen. Gerade in dieser Zeit“, sagt Liewald. „Wir können dadurch einen Lichtblick in einer schweren Zeit senden.“

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Michael Müller

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