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Lächelnd bei den Video-Aufnahmen: Anne-Kathrin Lipps.  Foto: Hoffer 

Kultur fürs Wohnzimmer: Schauspielerin Anne-Kathrin Lipps interpretiert heitere Geschichte

Teil drei der Solidaritätsaktion der „Pforzheimer Zeitung“: Anne-Kathrin Lipps interpretiert im dritten Video der PZ-Reihe – Achtung, Spuckgefahr – „Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels“, eine ungewöhnlich humorvolle Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert. Das PZ-Medienhaus setzt gemeinsam mit den Kulturschaffenden, die allesamt auf ihre Gagen verzichten, mit dieser Solidaritätsaktion ein Zeichen und unterstützt die lebendige Szene. Denn die Lage ist verheerend: Alle Künstler haben keine Auftritte mehr. Einnahmen brechen über mehrere Monate weg. Für die an der Aktion beteiligten Protagonisten ist es Ehrensache, dass sie die Erlöse spenden, die ihre Videos einbringen. Sie sollen an Künstler aus der Region gehen, die unter der Krise zu leiden haben. 

Lipps arbeitet am Theater Pforzheim, das derzeit aus bekannten Gründen keine Vorstellungen zeigt oder Proben durchführt. „Das macht mich traurig und auch die Angst, wie die Zukunft aussehen könnte, kommt immer wieder hoch“, sagt die Schauspielerin. Dennoch sehe sie auch den Zusammenhalt, das Engagement und die Hilfsbereitschaft in Pforzheim in Form verschiedener Aktionen. Ob Nachbarschaftshilfe – oder eben „Kultur fürs Wohnzimmer“.

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„Das stimmt mich positiv und gibt mir Kraft für die Zukunft. Deswegen freue ich mich ein Teil der PZ-Aktion zu sein.“ Anne-Kathrin Lipps wurde 1987 in Pforzheim geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Theaterakademie Stuttgart und arbeitete anschließend als freie Schauspielerin und Theaterpädagogin. 2016 führte sie ihr Weg zurück in die Heimat, wo sie als Schauspielerin und Regieassistentin am Stadttheater arbeitet. Zuletzt gab sie den knuddeligen Urmel in dem gleichnamigen Märchen.

Das ist der Trailer zur Aktion "Kultur fürs Wohnimmer"

Mehr Infos gibt es hier: Kultur fürs Wohnzimmer: PZ bringt Auftritte von Künstlern aus der Region virtuell nach Hause

Michael Müller

Michael Müller

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