Pforzheim. Da hat er einen Monat lang geschuftet und plötzlich ist der Lohn weg. Am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr wurde an der Pforzheimer Oranierstraße ein 29-Jähriger von zwei Unbekannten auf dem Nachhauseweg niedergeschlagen und ausgeraubt.
Der 29-Jährige hatte im nahen Kaufland an einem Geldautomaten der Sparkasse seinen Lohn in Höhe von mehreren Hundert Euro abgehoben und sich anschließend zu Fuß auf den Heimweg gemacht. Kurz nach der Kreuzung Oranier-/Zeppelinstraße erhielt er plötzlich von hinten einen Schlag in den Rücken und einen Faustschlag ins Gesicht. Beim Umdrehen erkannte er zwar noch zwei Männer, ging dann jedoch zu Boden und verlor das Bewusstsein.
Als er wieder zu sich kam, musste er feststellen, dass sein Geldbeutel neben ihm lag, sein zuvor abgehobener Lohn jedoch fehlte. Das Raubopfer erlitt durch den Faustschlag Verletzungen im Gesichts- und Kieferbereich und erstattete erst am Folgetag eine Anzeige bei der Polizei.
Zu den Tätern liegt nur eine vage Personenbeschreibung vor. Sie werden als etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Sie sollen einen gestutzten Vollbart und ein südländisches Aussehen haben. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0721) 666-0 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.
Aktualisierung und Neubewertung des Raubüberfalls
Die oben veröffentlichte Raubgeschichte und die damit verbundene Aussage des 29-Jährigen hat sich rund eine Woche später als falsch herausgestellt. Jetzt weiß die Polizei: Der Raub fand nie statt, dafür soll ein 31-Jähriger Bekannter den Mann genötigt haben, das sauer verdiente Geld auszuhändigen.

