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Vor der Schlössle-Galerie zeigt die Polizei immer wieder Präsenz - so wie hier auf dem Foto aus dem März. 
Vor der Schlössle-Galerie zeigt die Polizei immer wieder Präsenz - so wie hier auf dem Foto aus dem März.  © Lorch-Gerstenmayer
In der Schlössle-Galerie kam es am Dienstagmittag zu den unschönen Szenen. Foto: PZ-Archiv
In der Schlössle-Galerie kam es am Dienstagmittag zu den unschönen Szenen. Foto: PZ-Archiv
09.08.2018

Fünf Personen verletzt: Das sind die Konsequenzen für den Ladendieb

Pforzheim. Diese Tat steckt den Betroffenen weiter in den Knochen – und das nicht nur im wörtlichen Sinne. Wie Karl-Wilhelm Elsässer vom gleichnamigen Intersport-Fachgeschäft in der Schlössle-Galerie berichtet, leidet er selbst nach der Rangelei mit einem aggressiven Ladendieb unter Rückenschmerzen. Seine Angestellten seien verängstigt.

Vier Mitarbeiter und der Seniorchef waren bei den Attacken des Mannes verletzt worden. Dieser hatte am Dienstag gegen 13 Uhr an der Seite von drei Komplizen versucht, eine Trainingsjacke zu stehlen, war aber aufgeflogen. Dann tickte er aus. Unverständnis löste bei vielen PZ-Lesern insbesondere die Tatsache aus, dass der von der Polizei abgeführte Syrer eine Dreiviertelstunde später wieder vor dem Laden stand und die Mitarbeiter massiv bedrohte.

[Wie die Mitarbeiter den Vorfall erlebten, lesen Sie hier]

Grundsätzlich, erläutert Regina Schmid als Sprecherin der Pforzheimer Staatsanwaltschaft, müssten Gefasste nach polizeirechtlichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt werden, wenn kein Haftgrund vorliege. Kriterien dafür seien Fluchtgefahr (wenn die Person zum Beispiel ohne festen Wohnsitz ist), Verdunklungs- oder Wiederholungsgefahr sowie die Schwere der Straftat selbst. Infrage kämen etwa gefährliche Körperverletzung, Raub oder räuberische Erpressung mit einer zu erwartenden Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr. Ein Diebstahl reiche nach dem strikt zu beachtenden Katalog nicht aus.

Nach Elsässers Angaben hat der Mann Hausverbot für die gesamte Schlössle-Galerie. Laut Polizeisprecher Frank Otruba hat der 27-jährige Syrer eine befristete Aufenthaltserlaubnis und kam vor drei Jahren als Flüchtling nach Deutschland. Kollegen hätten bislang vergebens versucht, den Mann zu kontaktieren, um ihn nach den Folgetaten erneut zu belehren. Wie berichtet, erwarten ihn Strafanzeigen wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Bedrohung, Körperverletzungen und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Was am Dienstagmittag in der Schlössle-Galerie genau geschehen ist, lesen Sie hier:

Ladendieb verletzt fünf Personen, wird festgenommen - und kehrt drohend zurück

Carlos Eggenstein
10.08.2018
Fünf Personen verletzt: Das sind die Konsequenzen für den Ladendieb

Kurz gesagt, es hat für den syrischen Ladendieb und Gewalttäter überhauptkeine Folgen. Er bekommt weiterhin auf Kosten der arbeitenden, einheimischen Bevölkerung eine schöne Wohnung und ein hohes Taschengeld, höher als die Rente eines einheimischen Arbeiters, der 50 Jahre eingezahlt hat. Noch nicht einmal eine ´Gefährderansprache´ muß er über sich ergehen lassen: ´Kollegen hätten bislang vergebens versucht, den Mann zu kontaktieren, um ihn nach den Folgetaten erneut zu belehren.´ Während ...... mehr...

Vati5672
10.08.2018
Fünf Personen verletzt: Das sind die Konsequenzen für den Ladendieb

In einem vernünftigen Land würde die befristetete Aufenthaltserlaubnis beendet, die Zahlungen ab dem nächsten Monat eingestellt, der Mann, am besten festgesetzt und mit dem Sammelflieger nach Syrien abgeschoben.* Assad sollte (auch ) Hilfszahlungen für den Wiederaufbau Syriens von Deutschland erhalten. Eine Gelegenheit deutsche Stadtplaner und Spezialfirmen dort zu beschäftigen um zu lernen. Die Haupt.- und Massenarbeit muss natürlich von den Syrern selbst kommen, die Menschen dort müssen ...... mehr...

rostiger ritter
10.08.2018
Fünf Personen verletzt: Das sind die Konsequenzen für den Ladendieb

Sind das die Experten, die wir in Deutschland brauchen?:confused: Danke, Merkel!:rolleyes: mehr...

Ladygaga
10.08.2018
Fünf Personen verletzt: Das sind die Konsequenzen für den Ladendieb

@Vati5672----es wundert mich sehr, daß sie bislang mit ihren Aussagen nicht von den Dauerschreibern hier angefeindet wurden. Motto--ihre Zahlenangaben sind grottenfalsch, alle Aussagen unrichtig ! Die Kulturbereicherer wollen alle nur arbeiten hier, schnell Deutsch lernen und sich integrieren. Wie sagte kürzlich ein Bekannter....wenn 65 % dieser Menschen arbeiten, wären wir finanziell in der Pluszone. Ich habe ihm gesagt, er soll weiter träumen. Fakt ist nach wie vor, daß etwa 600 000 Menschen ...... mehr...