
Pforzheim/Karlsruhe/Ellwangen. Es ist keine drei Wochen her, da gab die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Peter Boch bekannt, dass sich die Stadt im Brötzinger Tal als Standort für eine Erstaufnahmestelle (EA) für Flüchtlinge ins Spiel bringt. Die Stadt hofft dadurch unter anderem auf eine deutlich niedrigere Zuteilungsquote im Vergleich zu jetzt. Kommunen mit einer EA bekommen im Vergleich zu ähnlich großen Kommunen deutlich weniger Flüchtlinge zugeteilt, welche langfristig untergebracht werden müssen. „Wir würden künftig entsprechend weniger eigene Geflüchtete aufnehmen, die hier dauerhaft leben und integriert werden müssen. Unsere Sozial- und Integrationskosten würden langfristig sinken“, begründete Boch seinerzeit den Plan.
2025 ist in Ellwangen Schluss
Während sich Pforzheim um eine EA bewirbt, wird Ellwangen seine Landeserstaufnahmestelle (LEA) zum 31. Dezember 2025 los. Die Stadt am Rande Baden-Württembergs hat seit Herbst 2014 eine Erstaufnahmestelle auf dem Gelände der Reinhardt-Kaserne, welche
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
