Pforzheim. Bundesfrauenministerin Franziska Giffey hat in Berlin 15 ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen für ihr besonderes politisches und zivilgesellschaftliches Engagement mit dem Helene Weber-Preis 2020 ausgezeichnet. Wie berichtet, ist unter den Preisträgerinnen Annkathrin Wulff, die sich als Pforzheimer Stadträtin, stellvertretende Fraktionssprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion und Hauptpersonalrätin für Berufliche Schulen am Kultusministerium Baden-Württemberg insbesondere für gute Bildung und Ausbildung, Chancengleichheit sowie eine aktive und verantwortungsbewusste Gestaltung der Digitalisierung einsetze, wie es in der Begründung heißt.
„Diese Auszeichnung bedeutet mir viel. Ich engagiere mich mit viel Herzblut und Leidenschaft für meine Mitmenschen und meine Stadt und möchte damit auch ein Vorbild sein, das andere zum Mitmachen motiviert – so wie es mir auch meine Eltern stets vorgelebt haben“, sagte Wulff: „Diesen Preis möchte ich allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern an meiner Seite widmen – insbesondere meiner Mutter, die Familie, Beruf und politisches Ehrenamt sehr inspirierend und erfolgreich miteinander vereinte.“


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Für den Preis vorgeschlagen worden war Wulff unter anderem von der hiesigen Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast. „Frauen können alles, auch in der Politik“, so Mast. „Annkathrin Wulff zeigt: Sie kann andere motivieren und mitnehmen. Sie denkt Politik für alle und sieht die Lebenssituation von Frauen.“ Der Preis sei „absolut verdient“, und ich weiß: Sie macht was draus“, betonte Mast.
Fraktionskollegen voll des Lobes für Wulff
Stadtratskollege und Fraktionsgeschäftsführer Ralf Fuhrmann bekräftigte: „Toll, wie das jahrelange kommunal- und auch landespolitische Engagement von Annkathrin Wulff gewürdigt wird. Sie hat durch ihren leidenschaftlichen Einsatz in der Politik vor Ort und seit letztem Jahr auch als Stadträtin in Pforzheim große Verdienste erworben. Ich freue mich persönlich für sie, und wir sind auch als Fraktion stolz.“
„Diese Ehrung hat genau die richtige Frau erreicht“, urteilte Johanna Kirsch, die Ortsvereinsvorsitzende und kommissarische Kreisvorsitzende der SPD Pforzheim. „In den letzten Jahren habe ich viel von Annkathrin lernen können. Sie war mir immer eine große Stütze und eine Vertreterin der Frauenrechte – in Pforzheim und ganz Baden-Württemberg.“


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Der Helene Weber-Preis wird seit 2009 einmal pro Bundestagslegislaturperiode verliehen. Die Preisträgerinnen engagieren sich zum Beispiel als Mentorinnen für Nachwuchspolitikerinnen im Helene Weber-Kolleg, der ersten bundesweiten und parteiübergreifenden Plattform für politisch engagierte Frauen. Anliegen des Preises wie des Kollegs ist es, die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“ zu stärken und mehr Frauen für kommunalpolitische Mandate zu gewinnen.
Der Preis und das Kolleg werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Projektträgerin ist die EAF Berlin I Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Weitere Informationen gibt es auf www.frauen-macht-politik.de

