Pforzheim-Brötzingen. Das klang zuerst sehr besorgniserregend. Um 12.30 Uhr wurde per Notruf gemeldet, dass in Pforzheim Brötzingen Rauch aus dem Keller eines Wohn-und Geschäftshauses dringen würde. Weil Menschenleben in Gefahr sein könnten, eilte die Berufsfeuerwehr Pforzheim gleich mit sechs Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften zum Brandort an der Westlichen-Karl-Friedrich-Straße mitten in der Fußgängerzone.
Recht schnell entdeckten die Feuerwehrleute, dass keine Flammen im Keller wüteten, sondern im Steuerungsbereich des Fahrstuhls ein Schmorbrand für die heftige Rauchentwicklung sorgte. Erste Evakuierungspläne wurden dann fallen gelassen. Eine ältere Hausbewohnerin wurde von der Feuerwehr aus dem Haus geführt. Sie wurde vorsorglich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik gefahren.

Großeinsatz nach Fahrstuhl-Schmorbrand in Brötzingen
Der Schmorbrand war schnell gelöscht. Der durch den Fahrstuhl gezogene und sich im Treppenhaus ausbreitende Rauch musste von der Feuerwehr mit speziellen Lüftern aus dem Haus geblasen werden. Die Wohnungen selbst waren nicht verraucht. Die Bewohner konnten sie ohne Einschränkungen nutzen. Nur der Fahrstuhl wird erst noch repariert werden müssen.

