Die Preisträger freuen sich mit ihren Laudatoren und der Institutsleitung über den Research Excellence Award: Professor Urban Bacher, Professor Manuel Aydt, Professor. Bernd Britzelmaier, Absolventin Caja Peters, Mitarbeiter Dr. Jannick Schmidt, Professor Rebecca Bulander sowie Professor Thomas Greiner sowie Professor Jörg Woidasky (von links).
Susanne Materac / Hochschule Pforzheim
Pforzheim
Hochschule Pforzheim würdigt mit Preisen die Leistungen von Lehrenden und Studierenden
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Pforzheim. Das Institut für Angewandte Forschung (IAF) der Hochschule Pforzheim hat den diesjährigen IAF Research Excellence Award an Professoren, Mitarbeiter und Studierende verliehen. Der Preis, der mit einem Preisgeld von 700 bis zu 1000 Euro dotiert ist, dient sowohl als Anerkennung für herausragende Forschungsleistungen als auch als Ansporn für zukünftige Forschungsaktivitäten.

„Die innovativen Arbeiten und bahnbrechenden Entdeckungen unserer Preisträger sind ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Diese Auszeichnungen würdigen nicht nur die exzellente Forschung, sondern motivieren auch zukünftige Generationen von Forschenden. Wir freuen uns, solche Talente fördern und unterstützen zu können“, sagte Professor Thomas Greiner, Wissenschaftlicher Direktor des IAF.

Die feierliche Preisverleihung moderierte Professorin Rebecca Bulander, stellvertretende Direktorin des Institutes, die den Anwesenden erklärte: „Nach einem Gutachtungsprozess und einigen Gesprächen standen unsere Preisträger fest“. Den Research Excellence Award des IAF in der Kategorie Professoren nahm Dr. Bernd Britzelmaier entgegen, den sein Kollege Professor Urban Bacher nominiert hatte. Professor Britzelmaier ist seit über 20 Jahren Professor für Controlling, Finanz- und Rechnungswesen an der Hochschule sowie Studiengangleiter. Der Preisträger betreute unter anderem über zehn Doktoranden an verschiedenen Universitäten und ist Mitglied in mehreren Gesellschaften und Editorial Boards.

Den Preis in der Kategorie Mitarbeiter erhielt Dr. Jannick Schmidt. Seine Bachelor- sowie Masterarbeit hatte er unter der Betreuung von Professor Jörg Woidasky geschrieben, der ihn nominiert hatte. Schmidt promovierte zudem 2024 erfolgreich zum Thema „Kreislaufwirtschaftliche Tiefencharakterisierung des Leichtverpackungs-Abfallanfalls in Deutschland“. Mehr als 21 000 Leichtverpackungen hatte der Doktorand dafür untersucht und mithilfe von 30 Parametern charakterisiert.

Den dritten Preis, aus der Kategorie Studierende, nahm die Industrial Design Studentin Caja Peters entgegen. Sie befasste sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Thema Nachhaltigkeit, genauer mit der ressourcenintensiven Gewinnung textiler Materialien. Ihre Arbeit mit dem Titel „Automated Filamentation of Bacterial Cellulose – Ein Neudenken der Herstellung von Textilfasern durch Fermentation von bakterieller Zellulose, um die Abhängigkeit von Monokulturen, Abholzung und Ölgewinnung zu verringern“ wurde von Professor Manuel Aydt betreut und vorgeschlagen. Die Absolventin fermentierte in einem automatisierten Prozess ein garnartiges Filament aus bakteriell wachsender Zellulose. Der Research Excellence Award der Hochschule Pforzheim wird bereits seit 2004 vergeben.