Pforzheim. Nach der Insolvenz der Kita-Träger Pro-Liberis und Lenitas laufen Gespräche mit Investoren. Ziel ist der Erhalt aller Einrichtungen und Arbeitsplätze.
Die Suche nach einem Partner für die Kita-Betreibergesellschaften Pro-Liberis und Lenitas schreitet voran. Die vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jürgen Erbe und Holger Blümle von der deutschlandweit aktiven Kanzlei Schultze & Braun führen nach eigenen Angaben Gespräche mit mehreren potenziellen Partnern.


Nach Insolvenz: Betrieb der Pforzheimer Kitas weiter gesichert
Bislang gebe es Angebote für eine Übernahme aller Einrichtungen. Diese seien allerdings noch nicht final mit allen Anspruchsgruppen von Pro-Liberis und Lenitas abgestimmt. „Unser Ziel war und ist der Erhalt der Einrichtungen und Arbeitsplätze von Pro-Liberis und Lenitas“, sagen Erbe und Blümle.
„Wir wollen und werden die Mitarbeitenden ebenso wie die Eltern so schnell wie möglich über das Ergebnis der Gespräche informieren.“
Sollte das Ziel einer Gesamtlösung nicht zu erreichen sein, würde man an Teil-Lösungen mit verschiedenen Partnern arbeiten. Dazu stünden Erbe und Blümle bereits mit den Kommunen in engem Austausch. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch für die Kinder und ihre Eltern ändere sich mit der Eröffnung der Insolvenzverfahren, die zum 1. April geplant ist, nichts.


Insolvenzen der Kita-Träger Pro-Liberis und Lenitas: Das müssen die Eltern jetzt wissen
Die Betreuung laufe in allen Einrichtungen wie gewohnt weiter, in Pforzheim also in der Kita „Edelsteinchen“ beim Hochhaus Carl und in der Kita „Goldstückchen“ überm Aldi an der Schwarzwaldstraße. Löhne und Gehälter würden ab April wieder von Pro-Liberis und Lenitas getragen. Die Arbeitsverträge blieben in vollem Umfang gültig. „Wir befinden uns in einer sensiblen Phase der Neuaufstellung, und wir wollen zu einem Ergebnis kommen, das den Bedürfnissen der Kinder, ihrer Eltern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichermaßen entspricht“, sagt Peer Giemsch, der Geschäftsführer von Pro-Liberis und Lenitas.


Kita-Träger ist pleite: Insolvenz betrifft zwei neue Kitas in Pforzheim



