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Jeder Euro zählt! Weihnachtsaktion von "Menschen in Not" in schwierigen Zeiten

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Wir leben in einer völlig wirren Zeit: Hinter uns liegen die Corona-Jahre, und nun hält uns und die Welt Putins Angriffskrieg auf die Ukraine in Atem. Man kann sicher von einer Dauerkrise sprechen, die noch verschärft wird durch explodierende Energiekosten. Jeder Haushalt, jede Firma bekommt dies zu spüren. Überall heißt es: „Gürtel enger schnallen und sparen“. Selbst wohlhabende Menschen und die sogenannte Mittelschicht bekommen die Preissteigerungen und die Inflation deutlich zu spüren. Die vorweihnachtlichen Zeiten sind eigentlich auch die Wochen des Konsums. Doch die Bevölkerung ist ob der Krisen zutiefst verunsichert. Die Kauflust schwindet, vermeldet der Einzelhandel. Immer mehr machen sich Tristesse und Traurigkeit breit. Man leidet und hofft mit den Menschen in und aus der Ukraine und macht sich natürlich auch Sorgen um die eigene Existenz.

Vor diesem politisch und gesellschaftlich schwierigen Hintergrund steht die diesjährige Weihnachtsaktion von „Menschen in Not“, der Hilfsorganisation des Medienhauses „Pforzheimer Zeitung“. Die Verantwortlichen von „Menschen in Not“, kurz MiN genannt, sind sich völlig im Klaren darüber, dass in diesem Jahr alles anders sein wird. Stand bislang auch die Förderung großer Hilfsprojekte im Vordergrund, wird die Weihnachtszeit 2022 geprägt sein von etlichen kleinen Hilfen. Bereits im zu Ende gehenden Sommer spürte man deutlich, wie rasant die Zahl der Hilfsersuchen stieg. Meist ging es dabei um Strom- und Gaspreisrechnungen, die von den Klienten nicht bezahlt werden konnten, oder auch die Bitten um Lebensmittelgutscheine. In Zusammenarbeit mit dem MiN-Beirat, den Profis der kirchlichen und kommunalen Hilfsorganisationen, kam man zu dem Schluss, dass „Menschen in Not“ sich voll und ganz auf direkte und schnelle Hilfe im Kleinen konzentrieren soll. Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich wird jeder einzelne Hilfsantrag genau geprüft. Denn wir verwalten Ihre Spenden, liebe Leserinnen und Leser, ausschließlich treuhänderisch. Zudem können Sie weiterhin sicher sein, dass jeder gespendete Euro zu hundert Prozent bei den Hilfsbedürftigen aus Pforzheim und der Region ankommt, da das Pforzheimer Medienhaus Verwaltungs- und Personalkosten von MiN voll übernimmt. Seit nunmehr 27 Jahren sammelt der Hilfsverein Geld. So lange gibt es MiN bereits. Den Gründer des Hilfsvereins, PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, bewegte ganz besonders die Erkenntnis, dass es in einer so reichen Stadt wie Pforzheim so viel versteckte wie offene Armut gibt. Dagegen wollte Esslinger-Kiefer etwas tun – es schlug die Geburtsstunde von „Menschen in Not“. Pforzheim gehört heutzutage ganz sicher nicht mehr zu den wohlhabendsten Kommunen, dennoch ist die Goldstadt zusammen mit dem Enzkreis eine wirtschaftlich sichere Bank. Wie sonst wäre es denkbar, dass MiN jährlich mehr als 500.000 Euro für notleidende Menschen sammeln kann? Es sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, die uns dies mit Ihren Spenden ermöglichen.

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Für den Winter 2022/2023 befürchten wir das Schlimmste. Die Not wird dramatisch zunehmen. Mit Ihrer Hilfe wollen wir diese Not ein klein wenig lindern. Wir möchten, dass diejenigen am Rande unserer Gesellschaft auch ein bisschen schillernde Weihnachtszeit genießen können. Viele von Ihnen werden zurecht sagen: „Mir geht es doch auch viel schlechter als früher.“ Das wissen wir und wagen es dennoch, Sie um eine kleine Spende zu bitten. Jeder Euro zählt.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Großzügigkeit und die langjährige Treue zu „Menschen in Not“. Und wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine ruhige, friedliche und besinnliche Weihnachtszeit.

MiN Intern Sozialverbände Forum
Pforzheim

PZ-Hilfswerk "Menschen in Not": Entschlossen gegen die Armut

Albert Esslinger-Kiefer

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Thomas Satinsky

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Susanne Knöller

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