Organisator Gerhard Baral geleitete Tekkal zu ihrer Ehrung, der Preis wurde von der Pforzheimer Designerin Johanna Seibert (von rechts) entworfen.
Meyer Thomas
Pforzheim
Klangvoller Name, festlicher Rahmen: Düzen Tekkal erhält Pforzheimer Friedenspreis

Ein gesellschaftliches Ereignis erster Güte für Pforzheim, gleichzeitig ein Bekenntnis zu Humanität, Werten und Normen unserer Zivilgesellschaft: Das war am Donnerstagabend die Verleihung des zweiten Internationalen Pforzheimer Friedenspreises an die deutsch-yezidische Publizistin Düzen Tekkal im seit Wochen ausgebuchten Großen Saal des Reuchlinhauses.

Vor über 400 Gästen, Vertretern aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur der Stadt, hielt der Antisemitismusbeauftragte des Landes, Michael Blume, die Laudatio. Die Preisträgerin selbst kam in ihren Dankesworten auf die aktuelle politische Lage zu sprechen.

Der Preis wird vom Bündnis #Zusammenhalten Pforzheim verliehen. Organisator Gerhard Baral geleitete Tekkal zu ihrer Ehrung, der Preis wurde von der Pforzheimer Designerin Johanna Seibert entworfen. Eine ausführliche Berichterstattung folgt.