nach oben
Stadtrat Felix Herkens zeigt in einem PZ-„Snap“ seinen blauen Fleck. Foto: PZ
Stadtrat Felix Herkens zeigt in einem PZ-„Snap“ seinen blauen Fleck. Foto: PZ
13.07.2017

Konflikte vor AfD-Veranstaltung bleiben ungelöst

Pforzheim. Die Gründe für die hitzigen Auseinandersetzungen, die am Mittwoch vor dem CongressCentrum anlässlich einer AfD-Veranstaltung zum Thema „Probleme illegaler Einwanderung“ zwischen den Sicherheitsleuten der AfD, der Polizei und den Gegendemonstranten stattgefunden haben (die PZ berichtete), bleiben vorerst ungeklärt.

Das große Aufgebot und die Vorgehensweise der AfD-Sicherheitsleute, die nur geladenen Gästen Einlass gewährten, und der Polizei waren bei den Demonstranten auf Unverständnis gestoßen. Unter anderem wurden die beiden Stadträte Rolf Fuhrmann (SPD) und Felix Herkens (Bündnisgrüne) nach deren Angaben von einem der Polizisten stark in den Oberarm gezwickt. Felix Herkens, dessen linker Oberarm deutliche Spuren des Vorfalls aufweist, zeigte sich auch einen Tag später über das Verhalten des Polizisten verärgert: „Das ist auch schade für die Polizei, weil es eine Einzelperson war. Herr Fuhrmann und ich werden eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.“ Seinen Namen habe der Polizist den beiden nicht nennen wollen. Insbesondere der Grund für das Vorgehen des Beamten stößt bei dem Stadtrat auf Unverständnis. „Die AfD-Anhänger wurden keineswegs am Einlass gehindert“, so Herkens.

Dem widerspricht die Pressestelle der Polizei, die von einem „Gerangel“ am Eingang zwischen AfD-Sicherheitsleuten, Polizisten und unangemeldeten Gegendemonstranten spricht. „20 dieser insgesamt rund 60 Demonstranten seien linksorientiert“ gewesen und hätten den Eingang blockiert. Auch nach mehrmaligen Anweisungen seien sie nicht von der Stelle gewichen. Als es zu dem Gerangel kam, habe die Polizei weitere Kräfte angefordert. Ansonsten habe es in Zusammenhang mit dieser Veranstaltung „keine besonderen Vorkommnisse gegeben“.

Die Tatsache, dass die AfD-Veranstaltung entgegen aller Ankündigungen nicht öffentlich war und Pressevertreter nur unter gewissen Bedingungen Eintritt ins CCP erhielten, stößt bei der FDP auf Kritik: „Die Pressefreiheit ist eines der höchsten Güter, die wir in der Bundesrepublik haben“, so der FDP-Stadtrat und Vorsitzender der Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Rülke. Die Partei unterstreiche daher die Dringlichkeit eines im Mai gestellten Antrags zur Durchsetzung der Pressefreiheit.

Mehr zum Thema:

Demo vor dem CCP: Gereizte Stimmung vor AfD-Veranstaltung

Planetterror
13.07.2017
Konflikte vor AfD-Veranstaltung bleiben ungelöst

Ich kann nur ein hässliches Tattoo erkennen,dass manche Leute meinen sich verunstalten zu müssen. mehr...

powertrommeln rudi
14.07.2017
Konflikte vor AfD-Veranstaltung bleiben ungelöst

[QUOTE=Planetterror;280660]Ich kann nur ein hässliches Tattoo erkennen,dass manche Leute meinen sich verunstalten zu müssen.[/QUOTE] :rolleyes:Wenn ich das rechte Auge zuhalte sehe ich noch nicht mal eine Tätowierung! mehr...

derenztäler
14.07.2017
Konflikte vor AfD-Veranstaltung bleiben ungelöst

dann kann man ja nur hoffen, dass der Herr Stadtrat, durch die ihm wiederfahrene "Polizeigewalt", nicht mit einem lebenslangen Trauma zu kämpfen hat, und ihm die besten Genesungswünsche übermitteln. mehr...

spirit
14.07.2017
Konflikte vor AfD-Veranstaltung bleiben ungelöst

Der Junge soll zu seiner Mami gehen und sich dort ausheulen mit seinem fleckchen. Das ganze ist einfach nur lächerlich. mehr...