Pforzheim. Auch in diesem Jahr findet wieder eine Amphibienschutzaktion zugunsten von Fröschen, Kröten, Molchen und Salamandern statt. Ziel es ist, die Tiere auf der Wanderschaft zu ihren Laichgewässern zu schützen. Um die Verkehrssicherheit nicht zu beeinträchtigen, richtet das Amt für Umweltschutz im Zeitraum von Februar bis April deshalb zeitweise sowie stellenweise durchgehend Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Tempo 30 im Stadtgebiet ein.
Die Begrenzungen gelten von 17.30 Uhr bis 7 Uhr und werden durch das Warnzeichen „Amphibienwanderung“ (Krötensymbol) ergänzt. Außerdem werden an vielen Straßen Schutzzäune errichtet, um die Tiere vor dem Verkehr zu schützen. Ehrenamtliche Helfer sammeln die Tiere dann meist früh morgens oder später am Abend entlang der Zäune ein und tragen sie auf die andere Straßenseite. Von dort aus können die Amphibien ihre Wanderschaft fortsetzen.


Bilanz für Pforzheim: Tausende Kröten und Frösche wurden gerettet
Davon betroffen sind die Straßenabschnitte:
- Kanzlerstraße zwischen Einmündung Straße „An der Schindersklamm“ und Wasserwerk Friedrichsberg
- „An der Schindersklamm“ ab Ortsausgang Mäuerach bis zur Kanzlerstraße
- Klingenstraße von der Einmündung Kirschenpfad bis zum Beginn des Gewerbegebietes Klingenstraße
- Würmstraße in Huchenfeld (K 9805) zwischen Einmündung Unterer Hardtweg und Einfahrt zur ehemaligen Erddeponie.
- Kirschenpfad im Bereich Seehaus am Beginn des Amphibienschutzzauns vor der Zufahrt zum Seehaus-Parkplatz.
Außerdem sind folgende Straßen bis einschließlich Donnerstag, 30. April vollständig gesperrt:
- Eutinger Sträßchen zwischen Seehaus und Wurmberger Straße ab der Abzweigung zur Lettenbrunnenhütte (auch tagsüber)
- Der Waldweg in Büchenbronn, direkt westlich der Gaststätte Herrmannsee – witterungsabhängig in der Zeit von 17.30 Uhr und 7 Uhr
- Im Bereich Krebspfad der Erschließungsweg mit der Flurstücksnummer 4791 zwischen den Flurstücken 4846/4724 und 4714 am Regenrückhaltebecken der Autobahn A 8.



