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Diese Platte war von der Decke hinab gestürzt. 

Nach Platten-Panne: Fritz-Erler-Bad öffnet nicht mehr in diesem Schuljahr

Pforzheim. Das war ein Schock am Donnerstagabend, als plötzlich eine Weichfaser-Platte von der Decke des Fritz-Erler-Bades in Pforzheim mitten ins Schwimmbecken fiel. Nun steht fest: Das Bad öffnet nicht mehr vor der regulären Schließzeit Ende des Schuljahres.

Das teilte die Stadtverwaltung der Pforzheimer Zeitung am Montagmittag mit. Grund dafür sei, dass die Prüfung der Platten sich schwierig gestalte – und ohne diese Sicherheitsmaßnahme wolle man das Schwimmbad nicht wieder freigeben. Sowohl der von der Stadt beauftragte Statiker als auch das Baurechtsamt sind zu dem Schluss gekommen, dass ein weiterer Betrieb des Bades vorerst nicht möglich ist, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Laut dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher seien die Deckenplatten, die sich über dem Wasser befinden, nicht ohne Weiteres erreichbar. Aufgrund der Luftfeuchtigkeit im Raum müsse davon ausgegangen werden, dass sie sich in einem vergleichbar schlechten Zustand befinden. Eine Nutzung des Bades sei daher leider nicht verantwortbar. „Das Risiko ist zu hoch, dass sich auch hier unkontrolliert einzelne Platten lösen“, so der Bäderdezernent weiter.

Die Ferien enden am 9. September, bis dahin soll das Bad wieder zur Verfügung stehen „Wir hoffen, dass die Ferienzeit für die Arbeiten ausreicht, können das aber nicht mit Gewissheit sagen“, so Büscher.

Der Vorfall hatte sich während des Schwimmtrainings eines Sportvereins ereignet. Glücklicherweise wurde niemand durch die herabfallende Platte verletzt.

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