Pforzheim. Eine Versorgungslücke urologischer Patienten in und um Pforzheim ist geschlossen: Der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung hat am Mittwoch Ärzten der Klinik für Urologie am Siloah St. Trudpert Klinikum mit sofortiger Wirkung Ermächtigungen für die ambulante Versorgung erteilt. Damit sei, wie das Klinikum in einer Pressemitteilung bekanntgibt, nach vier Wochen der letzte Engpass behoben, der zuvor noch vereinzelte ambulante Eingriffe in der Urologie betraf.
„Dank einer schnellen Reaktion des Zulassungsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung können wir ab sofort das ambulante Leistungsspektrum wie bislang uneingeschränkt anbieten“, freut sich Dr. Volker Zimmermanns, kommissarischer Chefarzt der Klinik für Urologie. Die urologische Klinik war zur Erbringung für einzelne Leistungen wie etwa Gewebeproben der Prostata oder Nierenfistelwechsel an die explizite Genehmigung des Zulassungsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung gebunden, weil diese Leistungen auch zum Spektrum einiger niedergelassener Praxen gehören. „Die fachlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen waren zu jeder Zeit gegeben und der Versorgungsbedarf war klar erkennbar, daher sind wir froh, dass die Ermächtigung nun auch so schnell erteilt wurde“, ergänzt Krankenhausdirektor Ulrich Schulze.
Ambulant und stationär gehe in der Klinik für Urologie alles wieder seinen gewohnten Gang: Unter der Leitung von Volker Zimmermanns habe sich das Team mit insgesamt 13 Ärzten gut aufgestellt und biete das komplette ambulante und stationäre Leistungsspektrum – inklusive minimalinvasiver und robotischer urologischer Operationen – wie gewohnt an.
Zuvor war die Trennung von Sven Lahme, dem bisherigen Chefarzt der Urologie zum Problem geworden. Mehr dazu lesen Sie hier:
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