Pforzheim. Es ist ein kleines Tännchen aus Kunststoff, das an diesem Donnerstagabend die Blicke aller auf sich zieht und für kollektive Heiterkeit sorgt. Organisator Jörg Augenstein hat es mitten auf der Bühne platziert – als Zeichen dafür, dass die Panne mit der großen, echten Tanne längst behoben ist und einem vergnüglichen Martini Markt nun im Wortsinn nichts mehr im Wege steht.
Eine von der Stadtverwaltung beauftragte Firma hatte zu früh den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz des Stadtteils aufgestellt und so den Schaustellern ihren Platz versperrt. Inzwischen ist der grüne Riese beim Bauhof eingelagert. „Fast hätten wir hier einen Weihnachtsmarkt eröffnen können“, scherzt Augenstein. Auch OB Peter Boch ulkt: „Schon wieder Martini Markt – wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell man hier Weihnachtsbäume aufstellen lässt.“

Brötzinger Martinimarkt mit guter Laune gestartet


Die Panne mit Brötzingens Tanne: Kaum aufgestellt, muss der Weihnachtsbaum nun wieder weg
Fröhlich sind die Brötzinger eben – und selbstbewusst. „Amalienstube“-Wirtin Susi Nikolaus nennt Augenstein „den Hauptmann der Hauptstadt von Pforzheim“. Jener schwärmt vom größten Stadtteilfest der Goldstadt. Und die Guggemusiker der Dillweißensteiner Kräheneck-Hexen lassen keinen Zweifel daran, dass Brötzingen in den kommenden Tagen bebt und pulsiert. Aller guten Dinge sind drei beim Fassanstich des Oberbürgermeisters, der wie die Sponsoren dieser Großveranstaltung, darunter die „Pforzheimer Zeitung“, den Machern und Schaustellern Respekt zollt für ihr Herzblut und ihre Energieleistung, um Menschen aus nah und fern Begeisterndes zu bieten.
Bis einschließlich Montag geht es in Brötzingen rund – und das nicht nur im größten Fahrgeschäft, dem Riesenrad.
Mehr über den Martini Markt. lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.




