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Vorgespräch CSD Pfoorzheim Spotlight
Claudia Jancura und Caleb Davis werden häufiger beleidigt für ihre queer-freundliche Arbeit als noch vor ein paar Jahren. Umso wichtiger sei der CSD. Mühlthaler
Mühlthaler
Pforzheim
Queere mit Tod bedroht: Die vielen Feinde des CSD in Pforzheim

Pforzheim. Es hat sich etwas verändert in den vergangenen zwei Jahren, das spüren Claudia Jancura und Caleb Davis vom Verein Spotlight am eigenen Leib. Wenn sie nicht wie jetzt gerade die große Parade zum Christopher Street Day (CSD) am 13. Juni vorbereiten, dann geben sie Workshops an Schulen zur Lebensrealität von homosexuellen und queeren Menschen. Dort werden sie immer häufiger beleidigt. Nicht anonym, nicht hintenrum, der Hass schlägt ihnen direkt ins Gesicht. Immer unverhohlener treten Schüler mit rechtsextremer Gesinnung im Klassenzimmer auf. Wie der Schüler, der sich laut Davis während eines Workshops meldete und sagte: „Ich finde, man sollte die alle an die Wand stellen.“ Oder der andere, der sagt: „Habt Ihr Euch schon einen Ofen ausgesucht?“

Drohungen wie diese würden vor der ganzen Klasse geäußert, teilweise lachen Mitschüler oder applaudieren. „Die Lehrerin hat sich so

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