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09.02.2019

SPD Pforzheim wählt Uwe Hück zu ihrem Spitzenkandidaten: "Wir wollen Pforzheim rocken"

Pforzheim. Es war das erwartete Spektakel: SPD-Landeschef Andreas Stoch war eigens nach Pforzheim gereist, um bei der Mitgliederversammlung im Awo-Familienzentrum für diesen unerwarteten und außergewöhnlich Spitzenkandidaten zu werben. Die Teilnehmer wählten den scheidenden Porsche-Betriebsratschef und früheren Thaibox-Profi Hück tatsächlich auf Platz eins und erlebten eine Dauersalve der markigen Worte.

Vergessen machen wollten alle Beteiligten den Clinch dieser Woche. Wie berichtet, wollte Hück zunächst mit einer eigenen Liste durchstarten, was seinen Rauswurf bei der SPD bedeutet hätte. Nun lagen er und Stoch sich in den Armen. Hück habe ein sozialdemokratisches Herz, sagte Stoch der PZ. Und Uwe Hück sei eine Marke. Manchmal fehle seiner Partei die Lautstärke. Das werde sich durch Hück ändern. Er habe das Talent, Menschen, die sich von der Politik abgewandt haben, zurückzugewinnen. "Der Frontmann der Rolling Stones ist Mick Jagger", begründete der stellvertretende Pforzheimer SPD-Kreisvorsitzende Christoph Mährlein die Entscheidung, Hück ganz vorn zu platzieren: "Wir wollen Pforzheim rocken." Selten habe eine Nominierung so hohe mediale Aufmerksamkeit, freute sich die SPD-Kreisvorsitzende Annkathrin Wulff, die als Zweitplatzierte den Kommunalwahlkampf angeht.

Bildergalerie: SPD Pforzheim wählt Uwe Hück zu ihrem Spitzenkandidaten

"Ich bin halt ein Boxer: Wenn ich den Gong höre, geh' ich los", sagte Hück in Bezug auf die anfänglichen Pläne für den Alleingang. Nun kämpfe er mit Herzblut für Pforzheims SPD. "Ich werde sehr laut sein", kündigte er an: "Es wird stürmisch."

Ganz unten wolle er anfangen: "Ich mache für euch die Kehrwoche, ich mache den Dreck weg." Er wolle, "dass Pforzheim so schön wird, dass alle, die in New York leben, sagen: ,Scheiße, wieso leben wir hier'." Langfristig wolle er auf Landesebene mitmischen und Stoch zum Ministerpräsidenten machen.

Erst am Freitag wurde klar, dass Hück und die SPD bei der Kommunalwahl gemeinsame Sache machen wollen [Zum Artikel]


Mehr lesen Sie am Montag (11. Februar 2019) in der "Pforzheimer Zeitung"


Hardy4711
09.02.2019
SPD Pforzheim wählt Uwe Hück zu ihrem Spitzenkandidaten: "Wir wollen Pforzheim rocken"

ist doch eigentlich egal welcher politischen Partei Herr Hück angehört. Hauptsache in Pforzheim werden ähnlich wie in Bretten Gewerbetreibende angesiedelt die als Gewerbesteuerzahler als auch Anbieter von Arbeitsplätzen attraktiv sind ! Die alten Strukturen im Pforzheimer Stadtrat gilt es aufzuweichen. mehr...

helmut
09.02.2019
SPD Pforzheim wählt Uwe Hück zu ihrem Spitzenkandidaten: "Wir wollen Pforzheim rocken"

[QUOTE=Hardy4711;313096]ist doch eigentlich egal welcher politischen Partei Herr Hück angehört. Hauptsache in Pforzheim werden ähnlich wie in Bretten Gewerbetreibende angesiedelt die als Gewerbesteuerzahler als auch Anbieter von Arbeitsplätzen attraktiv sind ! Die alten Strukturen im Pforzheimer Stadtrat gilt es aufzuweichen.[/QUOTE] Porsche ansiedeln war mal in Pforzheim im Gespräch. Vielleicht tut sich jetzt etwas. mehr...

ZeeT
09.02.2019
SPD Pforzheim wählt Uwe Hück zu ihrem Spitzenkandidaten: "Wir wollen Pforzheim rocken"

Wie alle von der Gewerkschaft, kann er ziemlich viel... ...heiße Luft produzieren! mehr...

Testy
09.02.2019
SPD Pforzheim wählt Uwe Hück zu ihrem Spitzenkandidaten: "Wir wollen Pforzheim rocken"

Ich kenne Herrn Hück nicht, aber rein von den Berichten wirkt er wie ein Schwätzer und davon haben wir in der Politik schon genug. Ob er etwas anderes als Selbstvermarktung kann, keine Ahnung. Ich höre ihn mir live halt mal an und entscheide dann. Betriebsrat bei Porsche gewesen zu sein, mancht in aber null zu einem "Helden". Die Geschäfte bei Porsche laufen gut, der Konzern will gut dastehen, da gibt es leicht "Wohntaten". Hätte er jetzt bei Mc Donalds, Burger King, Aldi oder einem anderen ...... mehr...