PZ Sammelaktion Weihnachtsmarkt
Bei der Spendenaktion in der Pforzheimer Fußgängerzone hat sich das positive Miteinander für die Stadtgesellschaft ausgezahlt.
Röhr
Pforzheim
Sammelaktion von „Menschen in Not“ auf dem Pforzheimer  Weihnachtsmarkt: Adventsstimmung macht Passanten spendierfreudig

Pforzheim. „Erneut durften wir erfahren, welche große Wertschätzung unser Hilfswerk in unserer Stadtgesellschaft und darüber hinaus genießt. Diese soziale Kompetenz zu spüren – das macht uns zuversichtlich und gibt Kraft für weiteres Handeln“, freut sich Albert Esslinger-Kiefer, PZ-Verleger und Gründer von „Menschen in Not“. Er ist froh, dass so viele aus der PZ-Familie beim Sammeln mitgewirkt haben: Anke Baumgärtel, Nina Tschan und Lisa Belle aus der Chefredaktion, Claudius Erb und Constantin Hegel aus dem Lokalressort, Alexander Heilemann, Andrea Sabo und Linda Hofmann aus dem Beirat, Magnus Schlecht, Marek Klimanski, Matthias Roller sowie Auszubildende Fiona Sammarco.

Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn unterstützt die Aktion traditionell. „Das ist eine tolle Initiative der PZ“, sagt er. „Das Kässchen hat nicht nur geklappert, sondern auch geknistert.“ Fillbrunn, der von seiner Frau Kornelia begleitet wird, weiß, wie wichtig „Menschen in Not“ für das soziale Gefüge ist: „Hier wird viel Gutes getan.“

Auf dem Pforzheimer Weihnachtsmarkt wird aus Lichtern, Duft und Gemeinschaft Hilfe für Menschen in Not. Mitarbeiter der PZ und freiwillige Helfer haben am Samstag Spenden für Familien, Kinder und soziale Projekte in der Region gesammelt. Jede Spende zählt!

„Die PZ-Aktion ist eine segensreiche Sache“, betont auch Caritas-Direktor Frank Johannes Lemke. Viele soziale Projekte fänden ohne die finanzielle Unterstützung von „Menschen in Not“ nicht statt.

Thomas Satinsky, Vorsitzender von „Menschen in Not“ und Geschäftsführender Verleger, freut sich über das gelungene Miteinander.

"‚Menschen in Not‘ ist Teil unserer Gesellschaft. Es gibt viele Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Bei unserem Hilfswerk bekommen sie diese – wenn nötig – das ganze Jahr über."

Christian Häußermann vom Weingut Häussermann in Sternenfels-Diefenbach ist mit seinem Glühwein „Rote Glut“ vor Ort. „Das ist einfach eine schöne und wichtige Aktion, die ich gerne unterstütze.“ Es sei ein wunderbares vorweihnachtliches Miteinander. „Für das nächste Jahr lassen wir uns etwas Neues einfallen – vielleicht ein weißer Glühwein? Eine „Goldene Glut“? Das klingt spannend.“

Auch Rainer Hopfgarten, Geschäftsführer der Stadtjugendring Betriebs gGmbH, ist traditionell beim Sammeln dabei. „‚Menschen in Not‘ ist eine wichtige Hilfsorganisation.“ Er zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf: „Es gibt viele Passanten, die nicht nur Münzgeld, sondern auch Scheine spenden.“

Katja Kreeb, Sozialdezernentin des Enzkreises, ist ebenfalls dabei. „Viele Menschen haben das Glück, dass alles rundläuft, nicht. Eine Gemeinschaft besteht aus Teilen.“ Deshalb unterstütze sie die Aktion gerne.

„Das sieht fast ein bisschen altmodisch aus, mit der Sammelbüchse herumzulaufen“, schmunzelt Joachim Hülsmann, Leiter des Jugend- und Sozialamts der Stadt Pforzheim. „Aber es ist sehr wichtig für die Sichtbarkeit von ‚Menschen in Not‘.“

Auch auf dem Goldenen Weihnachtsmarkt drehen die Spendensammler ihre Runden. Bei den Ausstellern Martina Platzer, Aaron Daubner, Gabriel Jivanov, Dominik Krämer und Alexander Schreiber stoßen sie auf offene Türen – die Spendenbüchsen werden bereitwillig gefüllt.

Sarah Spohn, Abteilungsleiterin Soziale Beratung bei der Diakonie Pforzheim, sammelt mit Überzeugung. „Ich weiß aus meiner täglichen Arbeit, dass es viele Menschen gibt, die in Not sind.“ Deshalb sei es für sie selbstverständlich, beim Sammeln dabei zu sein.

Auch Teresa Neuhaus, Fachbereichsleiterin Soziale Dienste der Caritas und Mitglied im Projektbeirat von „Menschen in Not“, engagiert sich wieder. „Ich bin bei der Caritas ganz nah an den Menschen, die von der PZ-Aktion in ihrem Schicksal profitieren.“

Mehrere Unterstützerinnen und Unterstützer, darunter Nina Tschan und Alexander Heilemann, berichten von besonders berührenden Momenten: Menschen, die früher selbst Hilfe von „Menschen in Not“ erhalten haben und dadurch wieder Kraft gefunden haben, gaben nun eine Spende zurück – „als großes Dankeschön“, erzählen sie bewegt. So wird sichtbar, wie Hilfe direkt ankommt – und Mut macht. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer!

PZ Sammelaktion Weihnachtsmarkt
Mitglieder der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft um Vorsitzende Oana Krichbaum (Mitte) verkaufen beim Charity-Markt im Volksbank Haus Spezialitäten aus der Heimat für den guten Zweck. Das „Menschen in Not“-Vorstandsteam Susanne Knöller (Zweite von links) und Thomas Satinsky (Dritter von links) sowie PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (Fünfter von links) sind einmal mehr dankbar für die Organisation.
Röhr

Gemeinsam Gutes tun: Erfolgreiche Aktion der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft

Alle Jahre wieder – so auch beim diesjährigen Charity-Markt am Samstag im Volksbank Haus – zeigt das Team der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft (DRG) Solidarität und Herz. Der rund 200 Mitglieder zählende Verein präsentierte den ganzen Tag über Leckereien zum Kauf und spendete den Erlös an „Menschen in Not“, die Hilfsaktion der PZ Medien. „Zwischen 8 und 16 Uhr ist unser Verkaufsteam am Samstag aktiv“, berichtet Vorsitzende Oana Krichbaum. Der Standverkauf für den guten Zweck sei bereits seit zwölf Jahren Tradition. Selbstgebackene Plätzchen, Bücher, liebevoll bemalte Weihnachtskugeln von Alida Velea, Tee und Liköre standen bereit. Cristian Macedonschi brachte – wie jedes Jahr – Wurstspezialitäten aus Kronstadt mit. „Diese dürfen auch probiert werden. Wer erlebt, wie lecker sie sind, kommt um einen Kauf kaum herum“, sagt die Vorsitzende mit einem Lächeln. Das Engagement der Vereinsmitglieder für den guten Zweck ist ungebrochen. Und auf das Ergebnis können alle stolz sein: 1500 Euro sind für „Menschen in Not“ zusammengekommen.

"Menschen in Not": Gemeinsam helfen seit 30 Jahren

Seit 1995 steht der Hilfsverein „Menschen in Not“ der Pforzheimer Zeitung an der Seite jener, die unverschuldet in schwierige Lebenslagen geraten sind – in Pforzheim und der gesamten Region.

Dank der großen Spendenbereitschaft der Leserinnen und Leser konnten seit der Gründung bereits rund elf Millionen Euro gesammelt und weitergegeben werden.

Das Besondere: Jeder Euro kommt direkt an. Alle Verwaltungs- und Personalkosten übernimmt der Verlag J. Esslinger GmbH & Co. KG. Jede Unterstützung wird nach sorgfältiger Prüfung durch erfahrene Fachkräfte aus dem Sozialbereich bewilligt. So ist sichergestellt, dass Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Auch in diesem Jahr startet die Pforzheimer Zeitung im Rahmen der Weihnachtsaktion 2025 eine Spendenkampagne für vier besondere Projekte:

– Ein Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren im Haus der evangelischen Kirche bietet künftig einmal im Monat Gemeinschaft und ein warmes Essen.

– Der Diakoniepunkt Altstadt begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Rat und Tat.

– Schülerinnen und Schüler der Anna-Bertha-Königsegg- Schule tanzen gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren in Pflegeeinrichtungen der Caritas – ein Projekt, das Generationen verbindet.

– Familien mit Neugeborenen werden in Pforzheim zu einem Begrüßungsfrühstück eingeladen, das wertvolle Informationen und Unterstützung bietet.

Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um diese und viele weitere Hilfsprojekte in unserer Region zu ermöglichen.

Danke für Ihre Unterstützung – und für Ihre Solidarität mit Menschen in Not.