Zukunftsprojekt: So könnten Stadt-App und Informationsstelen in der Innenstadt aussehen.
Fotomontage: © Stadt Pforzheim
Pforzheim
Smart City: 700 Pforzheimer geben Anregungen zur geplanten Stadt-App

Pforzheim. Die erste Phase der Bürgerbeteiligung zur geplanten Stadt-App und den digitalen Stelen im Stadtraum ist abgeschlossen: Laut einer Pressemitteilung liegen die Ergebnisse der Umfrage nun vor. Sie fließen demzufolge in die weitere Planung des Projekts mit ein. Langfristig sollen die Stadt-App und die digitalen Stelen gemeinsam ein integriertes System bilden, das Information, Orientierung und Austausch in Pforzheim stärkt.

Die Umfragen zeigten, dass ein großes Interesse an einer Stadt-App und digitalen Stelen für Pforzheim besteht, heißt es. „Die Rückmeldungen sind für uns enorm wertvoll. Sie zeigen sehr klar, worauf es den Befragten ankommt: eine einfache, aber verlässliche Lösung mit echtem Mehrwert für den Alltag“, sagt Aline Kasper, Projektmanagerin Smart City Pforzheim.

Unter anderem befragte das Team von Smart City die Bürger im Wildpark, an der Hochschule, im Rahmen ihrer Quartier-Werkstatt, bei Veranstaltungen sowie auf dem Weihnachtsmarkt. Insgesamt haben sich zusätzlich knapp 700 Teilnehmende online mit ihren Anregungen eingebracht. Ziel des Vorhabens sei es, den Zugang zu städtischen Informationen deutlich zu vereinfachen und Angebote auf einer zentralen Plattform zu bündeln. Die Stadt-App stelle diese Informationen personalisiert und mobil bereit. Sie soll übersichtlich, aktuell und auf die eigenen Interessen zugeschnitten werden. Die digitalen Stelen ergänzen das Angebot im öffentlichen Raum: Als fest installierte Bildschirme bieten sie Orientierung und aktuelle Hinweise direkt vor Ort, unabhängig von einem eigenen Smartphone und einer Installation.

Die Umfragen zeigten zudem, dass für die Bürger Inhalte rund um Veranstaltungen, Freizeit- und Kulturangebote, Mobilität sowie digitale Bürgerservices besonders interessant seien. Gleichzeitig werde der Fokus klar benannt: Eine einfache, intuitive Bedienung habe für die meisten Teilnehmenden eine höhere Priorität als eine Vielzahl an Funktionen, so die Stadt, die ein weiteres Signal der Rückmeldungen erkennt: Statt vieler einzelner Angebote werde eine zentrale Lösung gewünscht, die Informationen bündelt, Wege verkürzt und den Alltag spürbar erleichtert. Etwa durch das Aufzeigen von Veranstaltungen, die Integration einer Abfall-App, Mängelmelder oder anderer digitaler Verwaltungsleistungen. Aber auch über Ideen wie digitale Stadtrundgänge, interaktive Karten und Informationen zur Verbesserung der Orientierung und Sicherheit wird nachgedacht. Welche dieser Möglichkeiten konkret umgesetzt werden können, wird im weiteren Projektverlauf geprüft.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Planungsphase. Interessierte haben weiterhin die Möglichkeit, sich mit Ideen, Feedback oder im Rahmen des Tests einer ersten Version der App einzubringen.

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