Pforzheim. Die Idee, in der Fußgängerunterführung des Bahnhofs eine Interaktionswand zu gestalten und zur Verfügung zu stellen, um die triste Umgebung aufzuwerten, wird von Stadtrat Reinhard Klein von der Bürgerliste Pforzheim begrüßt. „Wobei eigentlich abzusehen war, wie sich dies entwickeln wird“, so Klein. „Ein Teil unserer Bevölkerung will so etwas nicht und ist auf Verunstaltung aus. Dazu gehört auch das illegale Sprayen.“


Von Bedauern bis zu Resignation und Häme: Überkritzelte Wand in Pforzheimer Unterführung löst Diskussionen aus
Ausgiebig habe sich zu dem Vorgang nun sein Stadtratskollege Andreas Sarow (CDU) in der PZ geäußert. „Seine Ansichten sind realitätsfremd,“ kommentiert Klein seine Äußerungen. So habe Sarow schon im Mai neben seiner verbotenerweise „Gestaltung“ einer Wand im Enzauenpark das Wort für legale Graffiti in Pforzheim geredet und sich dabei auch auf eine Aktion aus Berlin berufen, die tolle Erfolge erzielt habe. „Die Realität in Berlin sieht anders aus. Herr Sarow sollte einmal Berlin besuchen fahren“, fährt Klein fort.
„Ich war jetzt für zehn Tage in Berlin und was ich dort vorgefunden habe, ist katastrophal. Überall im Stadtgebiet waren illegale Schmierereien und Graffiti zu sehen. Es wurde kein Halt vor öffentlichen Gebäuden, privaten Häusern oder sonstigen Bereichen gemacht.“
Er, so Klein, könne nur davor warnen, solchen Entwicklungen die Tür auch in Pforzheim zu öffnen. Hier werden erhebliche Schäden verursacht. Und so etwas noch fördern zu wollen, kommt einer Beihilfe gleich. „Nur durch ein konsequentes Unterbinden und Bestrafung lässt sich so etwas verhindern.“


Ein Mosaiksteinchen für „Mehr Leben“ und „eine fröhlichere Gestaltung“: So soll die östliche Bahnhofsunterführung künftig schöner und sicherer werden


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Die Stadt Pforzheim hat die östliche Bahnhofsunterführung in Pforzheim neu gestaltet.

