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Für die A8 im Enztal hatte die Polizei auf eine Autobahnbrücke plädiert, um das Gefahrenpotenzial durch das steile Gefälle auszuräumen. Foto: Meyer
Für die A8 im Enztal hatte die Polizei auf eine Autobahnbrücke plädiert, um das Gefahrenpotenzial durch das steile Gefälle auszuräumen. Foto: Meyer
29.09.2017

Verkehrsexperte der Polizei: Autobahnbrücke auf A8 böte mehr Sicherheit

Pforzheim. Joachim Zwirner, Leiter Sachbereich Verkehr im Polizeipräsidium Karlsruhe, spricht Klartext: „Ein starkes Gefälle ist immer risikoreich.“ Für die A8 im Enztal hätte er sich daher eine Autobahnbrücke gewünscht, so wie bei der Nöttinger Senke. Dort rollt der Verkehr nun dreispurig auf nivelliertem Gelände. Flott und sicher.

Das sei nach dem dreispurigen Ausbau im Enztal nicht unbedingt zu erwarten, zumal die Überdeckelung der A8 in Richtung Pforzheim-Nord quasi ein Tunnel sei und daher neue Risiken berge. Die Polizei habe im Vorfeld der Planungen für den Autobahnausbau an dieser Stelle eine A8-Brücke übers Enztal als sicherste Lösung favorisiert, doch seien die Autobahnbauer anderen Vorschlägen gefolgt. Immerhin würden nun bei durchgängiger Dreispurigkeit andere unfallträchtige Gefahrenstellen beseitigt.

Die Verengung von drei auf zwei Spuren macht den Autobahnabschnitt ums Enztal herum zum größten Unfallschwerpunkt auf der A8 zwischen Karlsbad und Heimsheim. Aber auch das Gefälle ins Enztal hinunter, in Verbindung mit den Ein- und Abfahrten der Raststätte und der unterdimensionierten Anschlussstelle Pforzheim-Ost berge ein hohes Unfallrisiko.

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