Was ist Lokaljournalismus eigentlich? Natürlich bietet ihn die PZ, die Sie jeden Morgen aus dem Briefkasten fischen. Und PZ-News, wo Sie den ganzen Tag über mit Nachrichten aus der Region und der ganzen Welt versorgt werden. Wie wichtig die Berichterstattung vor Ort ist, darum soll es an diesem Dienstag gehen, dem „Tag des Lokaljournalismus“. Auf PZ-news und auf unseren Social-Media-Kanälen finden Sie Beiträge dazu. Und hier machen Redaktion und Verlagsführung den Anfang. Sie erklären: Lokaljournalismus ist...
Claudius Erb, PZ-Redakteur:„... das, was nur das starke Team einer hier tief verwurzelten Heimatzeitung bieten kann: unmittelbar, klar, ganz nah bei den Menschen.“
Carolin Weiß, PZ-Redakteurin: „... die Orientierung im unmittelbaren Lebensumfeld bei den Themen, die die Menschen wirklich betreffen.“
Magnus Schlecht, Chief Digital Officer:„...all das, was KI nicht kann: sehen, fühlen, riechen, schmecken, mit Verstand verstehen und – denken!“
Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger:„...das A&O für eine gut informierte, wache und funktionierende Gesellschaft.“
Nicole Biesinger, PZ-Redakteurin: „... ein Fundament der Demokratie vor unserer Haustür. Er macht Entscheidungen, die uns direkt betreffen, verständlich und transparent.“
Susanne Roth, PZ-Redakteurin: „... dem Volk aufs Maul zu schauen, wie es so schön heißt.“
Lisa Scharf, PZ-Redakteurin: „... unser täglicher Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie.“
Sabrina Del Nunzio, PZ-Redakteurin: „... und bleibt unser höchstes Gut, wenn es um Nachrichten geht, die vor unserer Haustüre passieren.“
Petra Joos, PZ-Redakteurin: „... zu erklären, wie die großen Themen der Welt auf das Leben der Menschen in der Region einwirken.“
Ralf Kohler, PZ-Redakteur: „... gerade nicht provinziell: Das Kleine, also lokale Elemente, mit dem Großen zu verbinden und umgekehrt etwas, das irgendwo in der Welt passiert, mit Pforzheim und Region zu verknüpfen, ist für mich ein faszinierender Teil der Arbeit.“
Von PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer: Wir sind Heimat – und mehr
Klarsichtig hat Neil Postman, ein amerikanischer Medienwissenschaftler, schon vor Jahrzehnten formuliert, elektronisch zusammengezogen sei die Welt nur noch ein Dorf und was in dieser chaotischen Nachrichtenwelt, wo der Leser zum Klick-Vieh zu verkommen droht, die Aufgabe der Tageszeitung sei: Dem gegenwärtigen Informationsschub und der damit einhergehenden Desorientierung einen Rahmen entgegen zu setzen, die viel beschworene Orientierungsleistung zu bieten und noch mehr öffentliche Verantwortung zu übernehmen.


Zum Schutze unserer Demokratie: Wir bleiben unbequem!
Das - werter Leser, liebe Leserin – tun wir im Pforzheimer Medienhaus mit der gebotenen Ernsthaftigkeit und großem Engagement. Weil wir überzeugt sind, dass die Bürgergesellschaft die Kommunikation eines in weiten Bevölkerungskreisen verankerten, glaubwürdigen Mediums braucht. Und schließlich bietet auch die „Pforzheimer Zeitung“ in einer Welt, die sich gerade neu organisiert und täglich neue Aufregungen produziert, einen Moment der Entschleunigung, wird zu einem Ort der Besinnung.
Früher als anderswo ist die „Pforzheimer Zeitung“ in die digitale Zukunft gestartet und zahlreich sind die „European Newspaper Awards“, mit denen sie durch ihre kreative Gestaltung immer wieder europaweite Anerkennung findet, und auch für ihre aktive Gestaltung lokaler Themen hat die PZ wiederholt bundesweite Auszeichnungen erfahren.


„Demokratie ohne freie Presse ist nicht vorstellbar“: Über die Aufgabe des Journalismus
Jawohl, die Heimatzeitung hat auch ihre Schwachstellen. Aber sie ist authentisch und glaubwürdig und ganz nahe bei den Menschen. Denn im Zentrum von Stadt und Region gelegen, sind wir nicht konzerngesteuert sondern ein in allen Bereichen selbstständiges Medienhaus. Wir wollen, dass sie uns lesen, um zu erfahren, was wichtig ist für ihr Lebensumfeld, damit sie eine kompetente Meinung entwickeln und letztlich gute Entscheidungen treffen können. Vor allem ist die Zeitung wichtig für eine heranwachsende Generation, für die gar nicht mehr klar ist, was wahr ist.
Und schließlich – es sei auch gesagt – will unser Journalismus auch dazu beitragen, dass die Demokratie lebt – in Pforzheim, in unserer Region, in der Republik, weltweit. Wir Zeitungmacher wollen keine großen Töne spucken, sondern unseren Leser – und denen, die es gerne werden wollen – versichern: sie dürfen uns vertrauen. Denn wir sind ganz nahe bei Ihnen, wir sind Heimat. Und klarsichtiger denn je sind die Worte von Günter Elitz, dem Gründungsintendanten des Deutschland-Radio: „Die Lokalzeitungen sind der letzte Kitt in einer Gesellschaft mit vielen sozialen Brüchen!“. Bleiben Sie uns gewogen!
Das ist der Tag des Lokaljournalismus – und das macht die PZ
Mehr als 100 Verlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligen sich in diesem Jahr am Tag des Lokaljournalismus – darunter auch die „Pforzheimer Zeitung“. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Ippen.Media und „Drive“, einer Initiative regionaler Zeitungsverlage. Das Ziel: rauszugehen. Raus zu Ihnen! Gleichzeitig bietet uns dieser Tag die Möglichkeit, Ihnen Einblicke in unsere Arbeit zu gewähren. Und das tun wir auch in vielfältiger Weise. So lesen Sie in dieser Ausgabe auf Seite 3 die Antworten unserer Chefredaktion auf eine Auswahl an Leserfragen. Nachzusehen ist das Ganze auch im Video auf PZ-news und Youtube. Außerdem erfahren Sie auf Seite 21 mehr darüber, wie wir insbesondere junge Menschen ansprechen – bei Klassenbesuchen und mit vielen auf die Zielgruppe zugeschnittenen Formaten. Auf PZ-news und Youtube können Sie sich auf einen digitalen Rundgang durch das Medienhaus begeben. Daneben nimmt Sie die Redaktion den ganzen Tag über auf Social Media mit – in Prozesse, zu Konferenzen, auf Reportagen.
Wer mit der PZ ins Gespräch kommen möchte, hat an diesem Dienstag im Rahmen der Aktion „PZ on tour“ in Maulbronn (vor Rewe) und Schömberg (bei Edeka) jeweils von 11 bis 13 Uhr die Gelegenheit.



