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Bearbeitungsrückstände sind der Grund, dass die Arbeiten an der Autobahn später starten.
Bearbeitungsrückstände sind der Grund, dass die Arbeiten an der Autobahn später starten. © PZ-Archiv
08.11.2018

A8-Ausbau: Start der Arbeiten an Autobahn verzögert sich

Niefern-Öschelbronn/Pforzheim. Das Regierungspräsidium Karlsruhe setzt seine Öffentlichkeitsbeteiligung anlässlich des Ausbaus der A8 zwischen Pforzheim-Nord und -Süd (Enztalquerung) fort – und verkündet zwei spannende Neuigkeiten.

Aushub kann für Lärmschutz genutzt werden

Am Donnerstag (8. November) konnten sich die Mitglieder des im Juni 2017 eingerichteten Projektbegleitkreises direkt vor Ort im Baubüro einen Überblick über die laufenden Baumaßnahmen sowie über den aktuellen Sachstand verschaffen. In der nichtöffentlichen Sitzung gab es neben einer Baustellenbegehung (Neubau der Eisenbahnbrücke) auch Informationen zu den zusätzlich vorgesehenen Lärmschutzwällen im Bereich Niefern. Das Baurecht hierfür soll noch diese Woche fristgerecht erteilt werden. Damit kann überschüssiges Aushubmaterial aus der Autobahnbaustelle für Lärmschutzwälle genutzt werden.

Ausbau verzögert sich

Zur aktuellen Terminplanung informierte das Regierungspräsidium, dass sich die ursprüngliche Zeitplanung aufgrund von Bearbeitungsrückständen des beauftragten Planungsbüros verschieben wird und damit auch der für Sommer 2019 vorgesehene Beginn der Arbeiten auf der Autobahn mit Eingriffen in den Verkehr. Die ursprünglich noch für Ende 2018 vorgesehene Veröffentlichung der Ausschreibung verzögert sich auf das Frühjahr 2019. Einen reibungslosen Vergabeprozess vorausgesetzt, ist mit einem Start der Arbeiten auf der Autobahn daher erst Ende 2019 zu rechnen.

Die nächste Sitzung des Projektbegleitkreises wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 stattfinden, sobald die Ausschreibung des Streckenausbaus veröffentlicht wurde. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ist dann auch eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung vorgesehen, um die interessierte Öffentlichkeit über den dann aktuellen Stand der Baumaßnahme zu informieren. 

Projektbegleitkreis

Neben Mitarbeitern des Regierungspräsidiums sind Vertreterinnen und Vertreter der Gebietskörperschaften, der Landespolitik, Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren Teil des Projektbegleitkreises. Er dient dazu, während der Projektlaufzeit über aktuelle Entwicklungen, erforderliche Maßnahmen, den Planungsstand und anstehende Schritte im Projekt zu informieren und mögliche Fragestellungen zu klären. 

Ab dem 16. November steht die nächste mehrtägige Sperrung der A8 an, weil die Eisenbahnüberführung erneuert wird.