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Das Wohnmobil, bei dem die Beifahrerseite von einem Stein durchschlagen wurde.
Das Wohnmobil, bei dem die Beifahrerseite von einem Stein durchschlagen wurde. © Polizei
14.05.2018

A8-Steinewerfer: Beschreibung von zwei Jungen in Tatortnähe liegt vor

Friolzheim. Die Polizei hat neue Details zu den Steinewerfern veröffentlicht, die an Christi Himmelfahrt auf der A8 bei Friolzheim bei Autofahrern für Angst und Schrecken gesorgt haben – unter anderem gibt es jetzt eine Personenbeschreibung der beiden jungen Männer, die am Tatort gesehen wurden.

Wie berichtet, haben Unbekannte am 10. Mai gegen 16.15 Uhr Steine von einer Autobahnbrücke auf fahrende Autos auf der A8 geworfen. Dabei wurde an einem Wohnmobil die Scheibe auf der Beifahrerseite durchschlagen, an einem weiteren Fahrzeug wurde der Kühler derart beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. An einem dritten Auto entstand ein Reifenschaden durch das Überfahren eines auf der Fahrbahn liegenden Steins. Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde, so die Polizei. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Die Ermittlungen wurden wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts vom Kriminalkommissariat Pforzheim übernommen. Beamte der Kriminaltechnik sicherten Spuren, darunter auch DNA, die nun ausgewertet werden müssen. Bislang gingen nur wenige Hinweise ein, ein entscheidender war bislang nicht dabei. Allerdings konnte ein Zeuge am Himmelfahrtstag in Tatortnähe zwei Jungen mit folgender Beschreibung beobachten:

Einer der Jungen war zwischen 13 und 16 Jahren alt und rund 1,65 Meter groß, schlank und hatte einen dunklen Teint. Er war bekleidet mit einer blauen Stoffjacke ohne Kapuze, aber mit Reißverschluss und aufgesticktem Emblem auf der Brust. Er trug eine dunkle, lange Kunstfaser-Sporthose und Turnschuhe.

Der zweite Junge war zwischen 15 und 16 Jahren alt, etwa 1,70 Meter groß und hatte einen leichten Oberlippenbartansatz. Er trug ein dunkelbraunes Kapuzensweatshirt mit über den Kopf gezogener Kapuze. Beide Jungen sprachen deutsch mit örtlichem Dialekt.

Die Jungen und weitere Zeugen, die an dem Tag entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, Telefon (0721)  939-5555 zu melden.

Zur vorherigen Meldung: Junge Männer werfen Steine auf A8: Vier Autos beschädigt