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In Kürze beginnt auf der A8 im Enztal die erste Bauphase. 

Ausbau der A8 im Enztal: Erste Bauphase beginnt in Kürze

Pforzheim/Niefern-Öschelbronn. Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A8 im Enztal sind in der Vergangenheit schon einige Vorarbeiten geleistet worden, mehrfach musste die Autobahn etwa zwischen den Anschlussstellen Ost und Nord voll gesperrt werden. Nun startet offiziell die erste Bauphase ab Montag, 4. Oktober. Diese umfasst laut Mitteilung der zuständigen Autobahn GmbH die Umlegung der bisherigen Verkehrsführung zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd.

Bevor die erste Bauphase zum Ausbau der Enztalquerung startet, muss zunächst die neue Verkehrsführung durch eine Fachfirma errichtet werden. Im Zuge dessen wurde am Montag, den 13. September, mit dem Rückbau der aktuellen Bestandsbeschilderung begonnen. Dadurch könne es zu Verzögerungen auf der Strecke zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd kommen.

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Nach Abbau der Bestandsbeschilderung folgt im nächsten Schritt ab Montag, den 20. September, der Aufbau der neuen Verkehrssicherung. Begonnen werden die Arbeiten zunächst von Pforzheim-Süd aus in Fahrtrichtung Karlsruhe. Hierzu zählen unter anderem die Markierungsarbeiten zu den neuen Fahrbahnmarkierungen, das Anbringen von neuen Fahrbahntrennungen und der neuen Beschilderung. Ebenso wird die Verkehrssicherung an der Anschlussstelle Pforzheim-Ost eingerichtet. Für die Einrichtung der neuen Verkehrssicherung werden rund zwei Wochen Bauzeit eingeplant. Während dieser Zeit sind beide Fahrtrichtungen nachts einspurig und tagsüber zweispurig geführt. Hierdurch ergibt sich ein erhöhtes Stauaufkommen.

Anschließend starten ab voraussichtlich Montag, den 4. Oktober, die Arbeiten zur Bauphase eins. Diese vorbereitenden Arbeiten umfassen unter anderem die Verbreiterung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Karlsruhe. Dies wiederum ist Voraussetzung, um die weiteren notwendigen einzelnen Baumaßnahmen zum sechsstreifigen Ausbau der Enztalquerung durchführen zu können. Für die Herstellung dieser vorbereitenden Maßnahmen ist eine Bauzeit von rund einem Jahr vorgesehen.

Das ist auf der A8 im Enztal geplant

Der durch das Regierungspräsidium Karlsruhe geplante sechsstreifige Ausbau der A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd (Enztalquerung) ging zum 1. Januar 2021 an die Autobahn GmbH des Bundes über. Die bundeseigene Gesellschaft ist seitdem für alle Autobahnprojekte in Deutschland zuständig, so auch für das Projekt Enztalquerung.

Die Enztalquerung der A8 ist einer von noch zwei verbliebenen Abschnitten für den sechsstreifigen Ausbau der gesamten A8 in Baden-Württemberg. Die Maßnahme beinhaltet neben dem Ausbau der A8 auf einer Länge von rund 4,8 Kilometern den vierspurigen Ausbau der B10 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost, den Umbau der Anschlussstelle Pforzheim-Ost mit leistungsfähigen Zufahrten, den Ersatzneubau mehrerer Kreuzungsbauwerke, den Ersatzneubau der Enzbrücke, die Reduzierung der Steigung beziehungsweise des Gefälles, die Lärmschutzeinhausung auf 380 Metern und weiterer Lärmschutzwände und -wälle sowie die Abdichtung der Trasse und die Fassung und Reinigung des gesamten Oberflächenwassers. Weiterhin wird die PWC-Anlage Pforzheim-Süd modernisiert.