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Über hundert Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten am Montag alle Hände voll zu tun, die meterhohe Flammenwand auf den Feldern zwischen Lienzingen und Schmie nahe der B 35 zu bekämpfen. Das Feld wurde inzwischen bearbeitet.   Foto: Foto: Privat/Schrader

„Das ist einfach dumm gelaufen“: Schaden für Landwirt ist nach Feldbrand noch nicht absehbar - Welche Rolle spielten Trockenheit und Waldbrandgefahr?

Mühlacker-Lienzingen. Von dem verheerenden Feuer, das am Montag auf den Feldern zwischen Lienzingen und Schmie gewütet hat, ist nur einen Tag später nicht mehr viel zu sehen: Die 3,5 Hektar große, verbrannte Fläche wurde noch am selben Abend von Christof Rometsch, Sohn des Landwirtschaftsmeisters Bernd Rometsch aus Enzberg, dem der Acker gehört, bearbeitet, um etwaige Glutnester auszumachen. Der Schaden mag nun zwar nicht mehr sichtbar sein, existent ist er dennoch. Denn durch das Feuer hat Bernd Rometsch, der den Tailfinger Hof in Enzberg führt, einen Ackerbaubetrieb mit 150 Milchkühen, geschätzte 15 Tonnen erntereife Braugerste verloren.

„In Geld aufgewogen sind das zirka 3000 Euro“, sagt der 56-Jährige. Wie üblich habe er im Vorfeld einen Abnahmevertrag geschlossen.

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