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Der Leichnam wurde von den zuständigen Gerichtsmedizinern obduziert.
Der Leichnam wurde von den zuständigen Gerichtsmedizinern obduziert. © Symbolbild dpa
21.01.2019

Nach Leichenfund am Enzufer: Gerichtsmedizin hat sterbliche Überreste obduziert

Bad Wildbad. Nachdem am Donnerstagnachmittag ein Leichnam am Enzufer bei Bad Wildbad gefunden wurde, haben die Gerichtsmediziner der Polizei die teilskelletierte Leiche nun obduziert.

Arbeiter entdeckten die Gebeine in einem Gebüsch am Langwiesenweg im Zuge von Baumfällarbeiten. Am Montagmorgen wurde der Leichnam schließlich von der Gerichtsmedizin Tübingen in Stuttgart obduziert. Es ergaben sich bisher keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.

Vermutlich, so Polizeisprecherin Sabine Doll gegenüber PZ-news, handelt es um einen männlichen Toten. Allerdings sei eine genaue Identifizierung aufgrund des Zustandes des Leichnams bislang noch nicht möglich gewesen. Offenbar war der Körper längere Zeit am Enzufer gelegen, bevor er durch einen Zufall von den Arbeitern entdeckt wurde. Die Identität, so Doll weiter, könne nur eine DNA-Analyse eindeutig klären. Bis hier Ergebnisse vorlägen, dauere es noch einige Zeit.

Ob es sich bei der Leiche um einen Vermissten aus Bad Wildbad handelt, der bereits seit Juli gesucht wurde, ist noch unklar. Damals war ein 59-Jähriger aus einer dortigen Einrichtung verschwunden. Er wurde mit zahlreichen Einsatzkräften, einem Hubschrauber und speziell geschulten Hunden vergeblich gesucht.

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