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Auf dem Bosch-Forschungscampus in Malmsheim stellen VPE-Geschäftsführer Axel Hofsäß und die beiden Bus-Chefs Karl-Heinz und Alf Seitter (von rechts) sowie Vertreter aus dem Kreis Böblingen das verbesserte Angebot im Heckengäu vor.  VVS
Auf dem Bosch-Forschungscampus in Malmsheim stellen VPE-Geschäftsführer Axel Hofsäß und die beiden Bus-Chefs Karl-Heinz und Alf Seitter (von rechts) sowie Vertreter aus dem Kreis Böblingen das verbesserte Angebot im Heckengäu vor. VVS
06.12.2018

Neue Bus-Angebote fürs Heckengäu: Linien fahren auch nach Böblingen und Malmsheim

Enzkreis/Landkreis Böblingen. Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) mit neuen Buslinien die Verbindungen zum Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach und zu den Gewerbegebieten bei Heimsheim, Mönsheim und Friolzheim verstärkt. Jetzt werden die Busangebote im Heckengäu sowie zum Bosch-Campus in Renningen-Malmsheim im Nachbarkreis Böblingen erneut verbessert.

Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag führen die beiden Unternehmen Seitter Bus aus Friolzheim und Wöhr Tours aus Weissach mit zusätzlichen Fahrzeugen dichtere Takte im Bereich Weissach, Renningen, Rutesheim, Heimsheim, Tiefenbronn, Friolzheim, Mönsheim, Wimsheim und Wiernsheim ein. Nun werde auch der Bosch-Forschungsstandort in Malmsheim mit derzeit rund 2200 Mitarbeitern attraktiv angebunden, so Bosch-Personalleiter Rainer Hörbrand.

Die Mobilität werde sich in dem Raum mit zahlreichen wichtigen und großen Firmen gehörig verändern, sagte Horst Stammler, der Geschäftsführer des Stuttgarter Verbunds (VVS). Bald werde in Renningen die S-Bahn in den Hauptverkehrszeiten alle 15 Minuten fahren, dann müsse „aber auch jede Viertelstunde ein Bus dastehen und die Pendler zu Porsche oder Bosch bringen“. Hand in Hand haben Stammler und VPE-Chef Axel Hofsäß die neuen Busverbindungen aufeinander abgestimmt. Die Linien fahren kreisübergreifend. „Den Fahrgast interessiert es nicht, ob Verbundgrenzen da sind, er will schnell und in gut ausgestatteten Bussen sein Ziel erreichen“, sagte Hofsäß.

Mit der Schnelligkeit ist das manchmal schwierig. Staus am „Dieb“-Kreisel auf der Achse Heimsheim-Mönsheim machen den Busfirmen seit langem schwer zu schaffen, wie die PZ berichtete. Alf und Karl-Heinz Seitter forderten das Land und den Enzkreis einmal mehr auf, den Verkehrsfluss auf Vordermann zu bringen. Es müsse doch möglich sein, die stark belastete „Dieb“-Spange mit einem Bypass, wie zum Beispiel beim Kupferhammer in Pforzheim, zu einem Turbo-Kreisel umzugestalten, so die Seitter-Chefs. Die Verkehrsbehörden wollen die Situation entschärfen, warten aber noch auf die Ergebnisse einer Verkehrsanalyse, wie die PZ kürzlich berichtete.

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