760_0900_123831_Buergerempfang_von_Winfried_Kretschmann_.jpg
Werden als Vorstandsmitglieder des Kreisverbands der Grünen unter anderem Stefanie Seemann (Mitte) im Wahlkampf unterstützen: Alessia Trovato (links) und Vorsitzende Friederike Keitel.  Foto: Meyer 

Neuer Kreisvorstands der Grünen in Pforzheim und dem Enzkreis hat große Pläne

Enzkreis/Pforzheim. Seit September ist der neue Kreisvorstand der Grünen für Pforzheim und den Enzkreis im Amt. Ein besonderes Jahr, um sich neuen Aufgaben zu widmen – nicht nur wegen Corona. Land- und Bundestagswahl stehen dem Team um die geschäftsführende Doppelspitze aus Friederike Keitel und Alessia Trovato ins Haus. Dennoch sind die beiden Frauen guten Mutes, die Aufgaben stemmen zu können.

Während Keitel zuvor erste Erfahrungen als Beisitzerin sammeln konnte, ist die 23-jährige Trovato neu im Vorstand. Politische Erfahrung hat aber auch sie – unter anderem als jüngste Gemeinderätin in Neuenbürg. „Die Grüne Liste dort ist grün-nah. Ich wollte aber auch die Parteiarbeit kennenlernen“, erklärt sie ihr Engagement.

760_0900_123695_2021_01_22_Herrenwagbruecke4.jpg
Region+

Situation der Radfahrer weiter in Diskussion - Bau am Herrenwaag in Mühlacker erhitzt Gemüter

Wohl auch aufgrund ihres Alters hat Trovato einen guten Blick auf die Grüne Jugend in der Region. Wenig hat die Partei von der Bewegung „Fridays for Future“ profitieren können, was den Eintritt neuer Mitglieder angeht, hatte Keitel vor einigen Wochen in anderem Zusammenhang erzählt. Trovato relativiert dies. Genaue Mitgliederzahlen der Jugendorganisation kann zwar auch sie nicht nennen, berichtet jedoch von der Neugründung einer Ortsgruppe in Straubenhardt/Neuenbürg in diesem Zusammenhang, die sich inzwischen jedoch mit den Engagierten in Pforzheim zusammengeschlossen habe. Bei den Mitgliederzahlen, räumt sie ein, sei aber auf jeden Fall noch Luft nach oben. Trifft sich also gut, dass die beiden Frauen sich auf die Fahnen geschrieben haben, mehr Menschen für die politische Arbeit begeistern zu wollen.

"Ich wollte schauen, wo ich mich mit meinen Talenten einbringen kann."

Friederike Keitel

Genauso, wie es etwa Keitel selbst ergangen ist, die sich 2019 für das Mentoring-Programm für kommunalpolitisch interessierte Frauen seitens des Enzkreises und der Stadt Pforzheim gewinnen ließ. „Ich wollte schauen, wo ich mich mit meinen Talenten einbringen kann“, sagt sie. Nachdem sie den Einzug in Kreistag und Gemeinderat verpasst hatte, beschloss sie, sich im Parteivorstand zu engagieren. „Es macht mir Spaß, organisatorisch zu wirken und mich um Mitglieder zu kümmern“, hat sie dabei festgestellt.

Mehr. lesen Sie am Freitag, 29. Januar in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.