760_0900_127992_Sommerberg_Baumwipfelpfad_01.jpg
So soll es vor dem Turm des Baumwipfelpfads bald wieder aussehen. Archiv foto: Moritz/PZ-Archiv 

Nun ist es amtlich: Baumwipfelpfad und „Wildline“ in Bad Wildbad dürfen öffnen

Bad Wildbad. Der Baumwipfelpfad darf ab Montag nach Monaten der Pause wieder seine Pforten öffnen. Die Hängebrücke „Wildline“ gestattet ab Anfang der Woche 200 anstatt bisher 20 Gästen den Zutritt. Möglich machst es ein Modellprojekt der Stadt Bad Wildbad, das vom Sozialministerium und dem Landratsamt Calw grünes Licht bekommen hat.

Ab Montag werde die zweiwöchige Phase des Modellprojekts starten, teilen das Landratsamt Calw, die Stadt Bad Wildbad und die Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald (TNS) in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die wissenschaftliche Begleitung übernehme das Mannheim Institute of Public Health. Diese bestehe unter anderem darin, dass die Mitarbeiter der Freizeiteinrichtungen regelmäßig mit sogenannten Lollitests getestet werden. Weitere Elemente der wissenschaftlichen Begleitung sind eine Gästebefragung und eine Beobachtungsstudie.

Baumwipfelpfad und „Wildline“ dürfen öffnen – gehen Sie hin?

Die Betreiber der Einrichtungen hätten Sicherheits- und Hygienekonzepte entwickelt, um auch bei hohem Besucheraufkommen eine sichere Lenkung der Besucherströme bewältigen zu können, heißt es weiter. Unter anderem ist eine Begrenzung der Besucherzahlen, die Steuerung der Besucherströme vor und auf den Anlagen, die digitale Kontaktnachverfolgung der Gäste und das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vorgesehen. Durch konkrete Zutrittsabläufe unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln würden die jeweiligen Konzepte abgerundet.

760_0900_127974_Scho_mberg_Aussichtsturm_Himmelsglu_ck_1.jpg
Region+

An diesem Tag könnten die ersten Besucher auf den Schömberger Aussichtsturm

Wer den Baumwipfelpfad und die „Wildline“ besuchen möchte, brauche trotz des Modellprojekts einen tagesaktuellen negativen Test, eine vollständigen Impfung oder müsse ein Genesenen-Attest vorweisen. „Auch wenn die Testinfrastruktur in Bad Wildbad mittlerweile sehr gut ausgebaut ist, bitten wir unsere Gäste bereits getestet und mit Nachweis zu uns zu kommen. Nur so können lange Wartezeiten vermieden werden.“, empfiehlt Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack. Das Modellprojekt soll zunächst bis zum 20. Juni laufen.