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PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ sammelt auch 2021 für Bedürftige in der Region

Liebe Leserinnen, liebe Leser, immer noch hat uns die Corona-Pandemie fest im Griff. Viele Bereiche unseres Lebens haben sich dadurch völlig verändert. Jede und jeder von uns ist durch Covid-19 nach wie vor betroffen. Etliche Menschen machen sich nach dem nunmehr zweiten Corona-Jahr große Sorgen um ihre Zukunft – ob das nun im beruflichen oder rein privaten Bereich ist. Mitunter macht sich Verzweiflung breit. Denken wir nur an die Beschicker der Weihnachtsmärkte oder die Gastronomie. Sie alles sind existenziell gebeutelt, und viele von ihnen werden wohl einen neuerlichen Lockdown nicht überstehen. Unsere Politiker – und da muss man leider alle in die Pflicht nehmen – haben die Vorboten der vierten Corona-Welle sehr wohl zur Kenntnis genommen, nur geschehen ist nichts. Es herrschte ja Bundestagswahlkampf. Da wollte man es sich nicht mit den Wählerinnen und Wählern durch unliebsamen Entscheidungen verscherzen. Die Quittung kommt jetzt und trifft uns in der Vorweihnachtszeit.

Eine Zeit, die leuchtet und in der Tristesse keinen Platz haben sollte, wird immer noch beherrscht durch das Virus. Das alles geht uns Verantwortlichen von „Menschen in Not“, dem Hilfsverein der „Pforzheimer Zeitung“, durch den Kopf bei unseren Planungen für die Weihnachtsaktion 2021 und die größeren und so wichtigen Hilfsprojekte. Ob das nun die Erlebnisweihnacht ist, die von Diakonie und Stadtjugendring für einsame Menschen organisiert wird. Oder ob das die digitalen Bildungshilfen für Kinder sind, ohne die dem Nachwuchs der Weg in eine ordentliche Zukunft verbaut ist. Oder das Forum für Alleinerziehende des Kinderschutzbunds. Oder das klimagerechte E-Spielmobil der Kinder- und Jugendarbeit. Immer steckt der Gedanke dahinter, unverschuldet in Not geratene Menschen aus Pforzheim und der Region zu unterstützen und ihnen das Leben ein klein bisschen lebenswerter zu machen. Für diese Menschen sammelt der Hilfsverein des Pforzheimer Medienhauses seit 26 Jahren Geld. So lange gibt es „Menschen in Not“ – kurz MiN genannt – bereits. Den Gründer des Hilfswerks, den PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, bewegte insbesondere die Erkenntnis, dass es in einer reichen Stadt wie Pforzheim so viel versteckte und offene Armut gibt, gegen die es etwas zu tun gilt. Mag Pforzheim heutzutage nicht mehr zu den wohlhabendsten Kommunen Deutschlands zählen, so ist der Solidargedanke in unserer Stadt und in der Region dennoch stark ausgeprägt. Wie sonst wäre es möglich, dass MiN jährlich mehr als 500.000 Euro für notleidende Menschen sammeln kann? Es sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, die uns dies mit ihren Spenden ermöglichen. Dabei zählt jeder Cent. Wir von MiN sind nur eine Art Durchlaufstelle. Jede Spende kommt zu 100 Prozent bei den Bedürftigen an. Denn die „Pforzheimer Zeitung“ übernimmt sämtliche Personal- und Verwaltungskosten. Wichtig zu wissen ist auch, dass wir uns ganzjährig, nicht nur zur Weihnachtszeit, engagieren und dass ein Fachbeirat uns bei Entscheidungen über größere Projekte tatkräftig zur Seite steht.

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Not im zweiten Corona-Jahr noch dramatischer zunehmen wird. Und dass dann noch mehr tatkräftige und direkte Hilfe vonnöten ist, wenn es gilt, die gröbste Not mit Lebensmittelgutscheinen zu lindern oder in der kalten Jahreszeit, Heizkostenrechnungen zu begleichen. Wir wollen mit Ihrer großen Hilfe, liebe Leserinnen und Leser, in dieser normalerweise schillernden Vorweihnachtszeit Freude und Zufriedenheit verbreiten – ganz besonders bei denen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Deswegen wagen wir es, Sie um eine kleine Spende zu bitten, wohl wissend, das viele von Ihnen sagen werden: „Mir geht es doch selber schlecht.“ Wir hoffen dennoch auf Ihr Mitgefühl. Wir bedanken uns bei Ihnen bereits jetzt für Ihre langjährige Treue zu „Menschen in Not“ und Ihre Großzügigkeit in dieser schweren Zeit. Und wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine gesunde, besinnliche und ruhige Weihnachtszeit.

Albert Esslinger-Kiefer, Gründer „Menschen in Not“

Thomas Satinsky, Vorsitzender „Menschen in Not“

Susanne Knöller, Vorsitzende „Menschen in Not“

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Pforzheim

"Von Großzügigkeit der Spender überwältigt": Mehr als 490.000 Euro für Menschen in Not zusammengekommen

Spendenkonto „Menschen in Not“ - IBAN: DE72 6665 0085 0000 8888 77 BIC: PZHS DE66 XXX

Albert Esslinger-Kiefer

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Thomas Satinsky

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Susanne Knöller

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