760_0900_123060_3070487_1_org_2268361_9_org_5fb828eeb6c6.jpg
 

"Von Großzügigkeit der Spender überwältigt": Mehr als 490.000 Euro für Menschen in Not zusammengekommen

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir hoffen, dass Sie besinnliche und schöne Weihnachtsfeiertage verbringen durften. In der Corona-Pandemie und dem Lockdown war dies sicherlich für viele Menschen keine so einfache Zeit. Der übliche unbeschwerte familiäre Austausch sowie der mit Freunden war eingeschränkt durch Regeln, die in ihrer Summe richtig und sinnvoll waren.

Denn es galt auch während der Weihnachtstage, das Virus zu blockieren und die Krankheitswelle einzudämmen. Die Hygienemaßnahmen zusammen mit den angelaufenen Anti-Corona-Impfungen bedeuten für uns alle ein Stück Hoffnung für das neue Jahr. All das geht einem durch den Kopf, wenn man die vergangenen Monate Revue passieren lässt.

760_0900_122869_AdobeStock_275606580.jpg
Pforzheim

Hilfe für Seniorin - „Menschen in Not“ kauft Brille

Bereits im Sommer hatten wir darüber spekuliert, wie denn unsere diesjährige Hilfsaktion von „Menschen in Not“ (MIN) ablaufen werde. Einige der Akteure aus dem Hilfsverein des Pforzheimer Medienhauses waren sich ganz sicher, dass wir mit deutlichen Spendeneinbußen zu rechnen haben werden. Nichts davon wurde wahr. Mehr als 490.000 Euro sind in den vergangenen Wochen auf dem Konto von „Menschen in Not“ eingegangen.

Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern sowie Helferinnen und Helfern

Wir sind überwältigt von dieser Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Und wir sagen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ganz herzlich Dankeschön! Sie haben Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft vorgelebt in einer Krisenzeit, wie wir sie in den letzten Jahrzehnten glücklicherweise nicht mehr erleben mussten. Uns haben neben den großen Firmenspenden ganz besonders die vielen „kleinen“ Zuwendungen beeindruckt.

Denn wir können uns sehr gut vorstellen, dass sich diese ganz vielen Spender das Geld letztlich vom Munde abgespart haben. Wir wissen Ihrer aller überwältige Großzügigkeit zu schätzen. Und Sie können allesamt sicher sein, dass Ihr Geld gemäß der MIN-Vereinssatzung zu 100 Prozent bei den Notleidenden von Pforzheim und der Region ankommt.

760_0900_122839_AdobeStock_252952636.jpg
Pforzheim

Der Schmerz pausiert nicht - „Menschen in Not“ hilft mit Spülmaschine

Bedanken möchten wir uns ebenso bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die uns in dieser etwas anderen und seltsamen Vorweihnachtszeit trotz Corona mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind. Zwar gab es in diesem Jahr so gut wie keine öffentlichen Sammelaktionen und Veranstaltungen und dennoch waren es dann die kleinen Events im familiären Kreis, die den einen oder anderen Spenden-Euro einbrachten.

Wir wissen dies sehr zu schätzen, da für solche Aktionen Corona-gemäße Maßnahmen getroffen werden mussten. Dies kostet Geld und Zeit. Und wer hat schon freie Zeit vor Weihnachten? Wir alle sind damit beschäftigt, für die Familie und die Freunde das Christfest zu gestalten. Für uns von „Menschen in Not“ ist es bewundernswert, wie solidarisch sich unsere Gesellschaft in dieser sehr schweren Zeit verhalten hat. Die Wiederentdeckung des Miteinander‘ war sicherlich eine der wertvollsten Erkenntnisse des zu Ende gehenden Jahres.

Jeder Cent kommt bei den Hilfsbedürftigen an

Lassen Sie uns noch einmal zurückkommen auf das Thema Spenden für Menschen in Not: Sie, liebe Leserinnen und Leser, können sicher sein, dass wir uns als Treuhänder Ihrer Spenden sehen. Das bedeutet: Jeder gespendete Cent kommt bei den Hilfsbedürftigen an. Entstehende Personal- und Sachkosten werden vollständig vom Pforzheimer Medienhaus übernommen. Ein Beirat aus Vertretern namhafter Sozialeinrichtungen schaut darauf, dass bei den Geldzuweisungen alles mit rechten Dingen zugeht. Der Beirat prüft auch die Sinnhaftigkeit der Spenden an die Empfänger. Wie bei jedem Verein gibt es auch bei MIN Vorstandssitzungen mit einer sehr genauen Kassenprüfung.

760_0900_122791_220192866.jpg
Pforzheim

Baby mit Startschwierigkeiten ins Leben: „Menschen in Not“ unterstützt Familie

Auch im Corona-Jahr wurden wir mehr und mehr mit Fällen notleidender alleinerziehender Mütter konfrontiert. Häufig ist es so, dass für die Kinder am Ende eines Monats nicht mehr genügend Geld für Ernährung da ist. Mit Lebensmittelgutscheinen oder Tilgung von Strom- und Wasserkosten versucht MIN die erste Not zu lindern. Doch dann beginnt die eigentliche Arbeit.

Denn es gilt, die Kinder aus sozial schwachen Familien mit Bildungsangeboten fit zu machen, damit sie bessere Chancen im Schul- und Berufsleben haben. Damit verhindert „Menschen in Not“, dass gar nicht erst die Jugendarbeitslosigkeit und Armut von morgen entstehen kann. Denn eine gute Bildung ist immer noch die Eintrittskarte für einen ordentlichen und qualifizierten Arbeitsplatz.

Wir helfen in Ihren Namen

„Menschen in Not“ versteht sich als Sachwalter für Spenden. Wir helfen in Ihrem Namen. Und viele von Ihnen würden sich darüber wundern, wie unwürdig etliche Menschen in unserer immer noch wohlhabenden Gesellschaft ihr Dasein fristen müssen. Politiker und auch die Medien schreiben und reden viel von Chancengleichheit. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Viele Kommunen sind finanziell völlig überfordert, wenn es um soziale Leistungen – oder viel wichtiger – um Bildungsangebote geht. Die Corona-Pandemie hat diese Situation noch verschärft.

„Menschen in Not“ ist durch Sie in der Lage, die gröbste Not zu lindern. Wir stehen als Hilfsorganisation allerdings nicht dafür ein, politisch Einfluss auf Veränderungen zu nehmen. Das müssen Andere tun. Wir wollen einfach nur helfen unter caritativen Gesichtspunkten. Dafür haben Sie uns großherzig die Möglichkeit gegeben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir wünschen Ihnen allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Albert Esslinger-Kiefer

Albert Esslinger-Kiefer

Zur Autorenseite
Thomas Satinsky

Thomas Satinsky

Zur Autorenseite
Susanne Knöller

Susanne Knöller

Zur Autorenseite