Diese Themen sind am Montag wichtig.
Reinhardt (Archivfoto); Erb; Tilo Keller; Meyer
Region
PZ-news-kompakt: Corona-Inzidenzen in Pforzheim und dem Enzkreis wieder rückläufig
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Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Rückläufig sind die Corona-Inzidenzen in Pforzheim und der Region nach dem Wochenende. Das zeigen die Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) vom Montag. Wie immer sind die Daten nach dem Wochenende aber nur bedingt aussagekräftig, da an Samstagen und Sonntagen erfahrungsgemäß weniger getestet wird.

Die Zahlen des LGA im Detail (Stand: 22. August, 16 Uhr):

  • Pforzheim: 59 Neuinfektionen; Inzidenz: 176,2 (Freitag: 221,4)
  • Enzkreis: 93 Neuinfektionen; Inzidenz: 204,3 (Freitag: 227,8)
  • Kreis Calw: 68 Neuinfektionen; Inzidenz: 186,1 (Freitag: 187,3)

Stark zurückgegangen ist laut LGA die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: um 0,6 auf nun 2,4. Auf den Intensivstationen der baden-württembergischen Kliniken befinden sich demnach mit 77 Covid19-Patienten sechs weniger als am Freitag (Stand: 22. August, 16 Uhr).

Diese Themen sind außerdem am Montag wichtig:

Staubige Sprengung in Enzberg: An Sprengungen im Enzberger Steinbruch sind die Anwohner in der Nähe eigentlich schon längst gewöhnt. Doch am vergangenen Freitagnachmittag kurz nach 15 Uhr fiel die Detonation aus Sicht der Betroffenen ungewöhnlich heftig aus. „Auffällig waren auf jeden Fall der hohe Staubgehalt im Freien, ein sofortiges Fremdkörpergefühl in den Augen und ein seltsamer beißender Geruch, als wenn Steine zersägt und dabei heiß geworden wären“, schreibt ein besorgter Leser an PZ-news.

So smart ist das Oechsle Fest: Dass sich die Besucher des Pforzheimer Oechsle Fests in einer Smart City befinden, wird gleich beim Zugang zur weinseligen Meile auf dem Marktplatz von der Fußgängerzone aus offenbar. Vor dem C&A wurden auf Anregung von WSP-Eventmanagerin Waltraud Knöller zwei sogenannte Smart Benches platziert. Also Sitzbänke, die nicht nur zum Verweilen einladen, sondern die es auch technisch in sich haben. Und dann gibt es da auch noch einen total weinseligen Selfie-Frosch.

Wird die Neuenbürger Wahl angefochten? Die Wahl in Neuenbürg hallt nach: Nachdem Hauptamtsleiter Fabian Bader am Sonntag mit 56,9 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt wurde, steht die Frage im Raum, ob Konkurrent Jochen Schmid die Wahl anfechten wird. „Es gäbe da einige Punkte, an denen man einhaken könnte“, sagt Schmid am Montag.

PZ-news-Leser im Wildpark: Lebendige Mehlwürmer drückt David Schmitt jedem, der die Waldrapp-Vögel füttern möchte, in die Hand. Ein wenig kribbele es, sagt ein älterer Mann, der zusammen mit einer großen Gruppe auf Erkundungstour im Rahmen der PZ-Sommeraktion „Schau mal, wo du lebst“ durch den Wildpark ist. Unterdessen haben sich die schwarzen Vögel mit den langen krummen Schnäbeln auf den Vor- und Rücksprüngen der Mauer positioniert.

Doch ein zweiter Kandidat für Dobel: Lange Zeit sah es so aus, als ob die Dobler bei der Bürgermeisterwahl am 18. September keine echte Wahl haben würden. Ihr Kreuz hätten sie bis zu diesem Montagmorgen nur bei Amtsinhaber Christoph Schaack machen können, der eine zweite Amtszeit anpeilt. Oder sie hätten einen eigenen Vorschlag auf den Zettel schreiben und – im schlechtesten Fall – der Urne ganz fern bleiben können. Seit Montag 9 Uhr liegt im Rathaus nun eine weitere Bewerbung für das Amt vor.