Enzkreis/Karlsruhe. Seit dem frühen Donnerstagmorgen durchsuchten Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Karlsruhe insgesamt 19 Wohnungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe und in den Landkreisen Enzkreis und Heilbronn. Das teilt die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilungt mit der Polizei Karlsruhe mit.
Die Ermittlungen werden unter anderem wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung geführt und richten sich gegen Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 20 Jahren.


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Die Beschuldigten sollen eine rechtsextremistische Gruppierung gebildet, sich gegenseitig in Gruppenchats in der gemeinsamen rechtsextremen Weltanschauung bestärkt und dabei das Ziel verfolgt haben, Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund zu begehen. Anschläge seien laut Staatsanwaltschaft nicht geplant gewesen.


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In mehreren Wohnungen wurden Beweismittel gefunden, die diesen Verdacht erhärten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Polizeibeamten beschlagnahmten umfangreiches Beweismaterial, darunter Smartphones, Computer und elektronische Speichermedien sowie Stich- und Schlagwaffen.


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