Nach dem Zittersieg in der ersten Runde gegen Büchig muss der 1. CfR Pforzheim (in Blau, links Baba Mbodji, am Ball Serkan Baloglu) nun gegen den Oberligakonkurrenten 1. FC Bruchsal ran.
Ripberger
Sport
CfR Pforzheim fordert Ligarivale Bruchsal zum ersten Härtetest - Alemannia Wilferdingen winkt Derby gegen FC Nöttingen

Pforzheim. Das wird eine interessante Partie – und auch der erste richtige Härtetest für den 1. CfR Pforzheim. Der Fußball-Oberligist muss in der zweiten Runde des BFV-Pokals beim Ligarivalen 1. FC Bruchsal antreten. Die Barockstädter sind zwar nur Aufsteiger und spielen wohl nur um den Klassenerhalt, dennoch sind die Jungs von Trainer Mirko Schneider hochmotiviert und wollen dem CfR ein Bein stellen. Wie man den Pforzheimern Paroli bieten kann, hat in der ersten Runde der SV Kickers Büchig gezeigt. Erst in der Nachspielzeit gelang dem CfR der erlösende Treffer zum 2:0-Endstand.

Diesmal will der Fusionsverein nicht so lange zittern müssen. Allerdings erwartet ihn mit Bruchsal ein ganz anderes Kaliber. Interessant wird vor allem sein, ob der CfR FCB-Stürmer Roman Hajeck an die Kette legen kann. Der technisch starke und schnelle Angreifer erzielte bis zum Abbruch der vergangenen Runde 16 Saisontreffer für den 1. FC Birkenfeld. Ein Grund, warum ihn Bruchsal verpflichtete.

Aufpassen müssen die Pforzheimer vor allem auf Roman Hajeck, der vergangene Runde noch für den 1. FC Birkenfeld auf Torejagd ging.
Hennrich

So mancher Fußball-Experte aus dem Kreis wunderte sich: Wäre Hajeck, schließlich ein „Pforzheimer Junge“ nicht auch einer für den CfR gewesen? Eine Anfrage des Vereins hat der 24-jährige Angreifer jedenfalls nie erhalten. Jetzt versucht er eben beim 1. FC Bruchsal sein Glück. Und ein guter Sturmkollege ist ihm dort gewiss. Erich Strobel vom ATSV Mutschelbach II will an seine Marke von 24 Treffern in der abgebrochenen Runde anknüpfen. Der Ellmendinger Marius Diebold hat hingegen Bruchsal verlassen und ist nun Spielertrainer beim TuS im Winzerort.

Eines ist klar: CfR-Coach Fatih Ceylan fordert fürs Auswärtsspiel am Samstag (18 Uhr) volle Konzentration. „Bruchsal liegt uns vielleicht mehr. Wir müssen jedoch cleverer spielen als zuletzt, um die dritte Runde zu erreichen.“ Dort würde der CfR dann auf den Sieger der Partie FV Hambrücken (Landesliga) – FC Olympia Kirrlach (Verbandsliga) treffen.

Alemannia Wilferdingen winkt Derby gegen FC Nöttingen

In die dritte Runde einziehen würde auch gerne der 1. FC Ispringen. Und die Chance für den Landesligisten stehen nicht schlecht. Das Team von Spielertrainer Michael Cycon und Rückkehrer Daniel Reule ist in der Partie am Freitag um 19 Uhr beim Kreisligisten Forchheim klarer Favorit.

Auch der 1. FC Birkenfeld steht am Samstag vor einer lösbaren Aufgabe. Der Landesligist muss um 16 Uhr bei der Fvgg Weingarten ran. Ein Klassenunterschied sollte zu sehen sein – auch wenn der Pokal ja bekanntlich seine eigenen Gesetze hat. Ums Weiterkommen zittern muss hingegen Alemannia Wilferdingen. Der Kreisligist empfängt am Sonntag um 17 Uhr den Landesligisten FC Neureut. Doch kämpfen können die Alemannen ja. Schon in der ersten Runde rangen sie Linkenheim nach Verlängerung mit 4:2 nieder. Warum nicht jetzt auch die Neureuter? Eine besondere Motivation gibt es obendrein: In der dritten Runde wartet nämlich das Derby gegen den FC Nöttingen. Der Oberligist steigt dann in den Pokalwettbewerb ein.

Rein vom Papier her ist der SV Huchenfeld in der zweiten Runde im Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr gegen den Verbandsligisten Germania Friedrichstal der Underdog. Doch die Kicker von Spielertrainer Timo Fuhrmann haben sich für diese Saison viele vorgenommen und wollen auch im BFV-Pokal weit kommen. Der ehemalige CfR-Spieler Joao Tardelli hat als Spielführer schon das Kommando beim Sportverein übernommen und will nun auch sein Team in die dritte Runde führen.

Schwerstarbeit verrichten musste Landesligist Bilfingen in der ersten Runde. Den Kreisligisten TSV Wiesental schlug der TuS erst nach Verlängerung mit 3:1. Leichter wird die Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Dzemal Cerovac am Sonntag wohl nicht. Ab 17 Uhr geht’s daheim gegen Kirchfeld. Die Fortuna spielt eine Klasse höher – in der Verbandsliga. Das aber auch nur, weil es in der abgebrochenen Runde keine Absteiger gab.