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Dem Gegner einen Schritt voraus sein: Das wünscht sich auch Daniel Elfadli (rechts) vom FC Nöttingen für das Auswärtsspiel in Bruchsal. 

FC Nöttingen erwartet gegen Oberliga-Neuling FC Bruchsal "alles andere als einen Selbstläufer"

Remchingen-Nöttingen. Beinahe identisch war das Auftaktprogramm des FC Nöttingen und dessen heutigen Oberliga-Gegners 1. FC Bruchsal. Beide spielten innerhalb der ersten vier Spieltage bereits gegen die Neckarsulmer Sport-Union, den 1. Göppinger SV und den SV Linx. Hier enden aber die Gemeinsamkeiten schon wieder.

Denn die Nöttinger spielten gegen die NSU unentschieden (1:1), verloren in Göppingen (1:4) und bezwangen zuletzt Linx (3:0). Der Aufsteiger aus Bruchsal gewann hingegen in Neckarsulm (2:1), verlor dafür in Linx (1:2), rang aber zuvor den hoch gehandelten Göppingern zu Hause ein 0:0 ab.

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Auch wenn die Gegner die gleichen waren, möchte Nöttingens Trainer Marcus Wenninger aus diesen sechs Ergebnissen keine Schlüsse für das Gastspiel des FCN am Freitag (19 Uhr) in Bruchsal ziehen. „So früh in der Saison lassen sich da keine Tendenzen herauslesen“, findet Wenninger, der aber den Bruchsalern einen guten Saisonstart bescheinigt. „Ein Unentschieden gegen Göppingen ist schon stark“, so Wenninger und fügt hinzu: „Das wird alles andere als ein Selbstläufer für uns.“

Auffällig bei dem Oberliga-Neuling: Mohamed Amelhaf ist bisher für alle drei Tore verantwortlich – im Verbandspokal traf hingegen unter anderem auch schon der Ex-Birkenfelder Roman Hajeck. Der 22-Jährige Amelhaf stand 2018/19 beim VfR Aalen unter Vertrag und bringt von dort Drittliga-Erfahrung mit.

Aufgaben müssen als Kollektiv gelöst werden

Sich nun allein auf Amelhaf zu konzentrieren ist für Nöttingens Trainer aber nicht der Schlüssel zum Erfolg. „Wir müssen auch die anderen Spieler im Blick haben. Es bringt ja nichts, wenn wir den einen aus dem Spiel nehmen und ein andere macht dann das Tor“, so Wenninger, der dabei vielleicht auch an seine Mannschaft denkt.

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Mit Niklas Hecht-Zirpel hat der FCN-Coach ebenfalls einen Torgaranten in seinen Reihen, der am Samstag gegen Linx selbst nicht traf, dafür aber als Vorlagengeber glänzte. Man müsse die Aufgabe als Kollektiv lösen, so Wenninger.

Dem Kollektiv nicht angehören werden heute Abend Luca Wöhrle und Mario Bilger, die beide verletzt fehlen. Der Rest der FCN-Truppe ist einsatzbereit. Bei Bilger, der sich vor zwei Wochen eine Fußverletzung zuzog, ist die Hoffnung groß, dass er kommende Woche „die ersten Gehversuche“ machen kann, wie Wenninger es formuliert.

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Anna Wittmershaus

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