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Burak Yilmaz war in der Region ein beliebter Schiedsrichter. 

Nach dem tragischen Unfall auf der A8: Fußballkreis trauert um jungen Schiedsrichter und Spieler

Pforzheim. Der Fußballkreis Pforzheim trauert um Burak Yilmaz. Der 22-jährige Schiedsrichter des TSV Wurmberg-Neubärental kam am Mittwoch bei dem schweren Verkehrsunfall auf der A8 auf tragische Weise ums Leben.

Der Schock bei den Fußballern in Pforzheim und in der Region ist groß. Viele Vereine übermittelten in den sozialen Netzwerken ihr Beileid und wünschten der Familie und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit.

„Sein plötzlicher, viel zu früher Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer“, schrieb der 1.CfR Pforzheim auf seiner Homepage. Burak war noch vor wenigen Tagen beim Rudolf-Reinacher-Gedächtnisturnier als Schiedsrichter im Einsatz.

Bis vor kurzem kickte der türkische Landsmann noch für den FC Viktoria Enzberg in der zweiten Mannschaft, seine Leidenschaft war aber schon immer, als Schiedsrichter auf dem Platz zu stehen. Vor neun Jahren pfiff er erstmals ein Spiel, zuletzt die Endrunde der B-, und A-Junioren. Als Schiedsrichterassistent kam er in der Verbandsliga zum Einsatz. „Er war ein total lieber Mensch. Immer einsatzbereit“, sagt Schiri-Lehrwart Florian Kuppinger.

Neben dem Fußball war Yilmaz vor allem in der Alevitischen Gemeinde in Eutingen ehrenamtlich sehr aktiv.

Dominique Jahn

Dominique Jahn

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