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Konstantinos Mavropanos (l.) spielte in der vergangenen Rückrunde leihweise für den 1. FC Nürnberg. 

Neuzugang vom FC Arsenal, Bekenntnis von Ex-Nationalspieler und Abgang im Trainerstab - munteres Stühlerücken beim VfB Stuttgart

Stuttgart. Stühlerücken beim VfB Stuttgart. Wie die Schwaben am Donnerstag bekannt gegeben haben, leiht der Fußball-Bundesligist Abwehrspieler Konstantinos Mavropanos für die kommende Saison vom FC Arsenal aus. Während Co-Trainer Rainer Widmayer den Verein trotz gültigen Vertrags verlässt, will Ex-Nationalspieler Holger Badstuber seinen Kontrakt erfüllen.

Der 22 Jahre alte Mavropanos spielte das vergangene Halbjahr auf Leihbasis beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg und absolvierte für die Franken insgesamt zwölf Spiele. Beim VfB erhält er die Rückennummer 5. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte den Griechen während seiner Zeit als Arsenal-Chefscout im Januar 2018 bereits aus seiner Heimat von PAS Giannina nach London gelotst.

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"Entsprechend lange beobachte ich seine Entwicklung. Konstantinos ist zweikampfstark, antrittsschnell und passt mit seinen Fähigkeiten und seinem Ehrgeiz sehr gut zu uns", sagte Mislintat nun.

Der Spieler selbst bedankte sich bei seiner Vorstellung für das Vertrauen des Managements der Schwaben sowie Trainer Pellegrino Matarazzo. "Der Wechsel zum VfB ist eine neue Heruasforderung in meiner Karriere. Mein Ziel ist es, dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzugeben und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison des VfB beizutragen", erklärte er.

Holger Badstuber will Vertrag in Stuttgart erfüllen

Weiter an Bord der Schwaben bleibt auch Holger Badstuber. "Ich bleibe sicher beim VfB. Mein Vertrag läuft bis 30. Juni 2021. Das ist mir sehr wichtig. Ich bin ein Spieler, glaube ich, der Verträge abschließt, um sie einzuhalten", sagte der ehemalige Nationalspieler in einem Gespräch auf dem Instagram-Kanal von zdfsport.

Der 31-Jährige hatte in der Endphase der vergangenen Saison seinen Stammplatz unter Trainer Pellegrino Matarazzo verloren. Dass der VfB sich für die neue Saison in der Fußball-Bundesliga nach Verstärkungen für die Abwehr umsieht, sieht Badstuber gelassen. "Konkurrenz ist gut und hebt immer das Niveau der Mannschaft. Ich weiß aber auch, dass es ohne erfahrene Spieler in der Bundesliga nicht gehen wird", sagte er der "Bild" (Donnerstag).

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Vor dem Ende seiner Karriere kann sich der Innenverteidiger einen Wechsel in die US-amerikanische Profiliga MLS vorstellen, wie er verriet. Auch nach der aktiven Laufbahn möchte Badstuber dem Fußball erhalten bleiben. "Ich will dem Fußball treu bleiben, weil ich sehr viel lernen und erfahren durfte", sagte er. Diese Erfahrungen wolle er weitergeben. Eine Option sei definitiv der Trainerjob. "Dass ich die Trainerscheine mache, ist etwas, das ich definitiv in der Tasche haben will", sagte Badstuber.

Co-Trainer Rainer Widmayer verlässt VfB Stuttgart trotz gültigen Vertrags

Trotz seines noch gültigen Vertrags bis zum 30. Juni 2022 hat sich der VfB dagegen von Co-Trainer Rainer Widmayer getrennt, wie ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten am Donnerstagmorgen bestätigte.

Der gebürtige Schwabe war vor einem Jahr von Hertha BSC zum VfB zurückgekehrt und sollte ursprünglich unabhängig vom jeweiligen Chefcoach eine Konstante im Stuttgarter Trainerteam bilden.