AdobeStock_262321861
Als Nächstes müssen die KSCler zu Hause liefern: Das Spiel gegen den SC Paderborn als bestes Zweitliga-Auswärtsteam steht bereits diesen Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auf dem Programm. 

SC Paderborn kommt: Nach Pokal-Coup soll beim Karlsruher SC ein Dreier her

Karlsruhe. Bei der Karlsruher Punktspielniederlage in Düsseldorf, dem 1:3 am Samstag der vorigen Woche, war Trainer Christian Eichner vor allem mit dem Abwehrverhalten seiner Mannschaft nicht zufrieden und versprach beinahe drohend: „Das werden wir besser machen – am Mittwoch und am Sonntag.“ Vier Tage später folgte das überraschende 2:1 in der zweiten Runde im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen. Als Nächstes müssen die KSCler zu Hause liefern: Das Spiel gegen den SC Paderborn als bestes Zweitliga-Auswärtsteam steht bereits diesen Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auf dem Programm.

Für die Gäste läuft unter anderem Sven Michel auf, der mit acht Treffern bisher einer der Top-Torjäger ist. Der lauere immer an der Abseitslinie und schleiche sich gerne aus der Bewachung, warnt KSC-Coach Eichner vor dem 31-jährigen Vollblutfußballer.

Der Karlsruher Cheftrainer ließ seine Pokalhelden in der Nacht auf Donnerstag, nach der Heimkehr aus Leverkusen, noch auslaufen und die medizinische Abteilung bis vier Uhr in der Früh arbeiten, damit alle für Donnerstag frei bekommen konnten – auch zur mentalen Verarbeitung der Pokalüberraschung.

Bei der Pressekonferenz am Freitag konnte Eichner noch nicht viel zur anstehenden Hausaufgabe gegen die Ostwestfalen sagen – erst recht nichts über seine voraussichtliche Startelf. „So tief“ sei er in der Vorbereitung „noch gar nicht drin“.

760_0900_133601_240940314.jpg
Sport regional

Gegen Augsburg und Bielefeld müssen Siege her - VfB Stuttgart vor Schlüsselspielen

Im Grunde seien alle verletzungsfrei durch den Pokalabend gekommen. Vor allem auf den laufintensiven Positionen in der Karlsruher Grundordnung, die zwischen 4-2-3-1 und 4-1-4-1 schwankt, müsse jedoch genau überlegt werden, wer drei Spiele in neun Tagen verkraften könne. Außerdem rolle eine kleine Erkältungswelle durch den Wildpark. Unabhängig von der Anfangsformation werde der KSC aber „bereit“ sein, „in beide Richtungen“, also defensiv und offensiv, um auch im Kampf um Punkte die richtige Reaktion auf das bei Fortuna Düsseldorf verlorene Spiel zu zeigen. Bei Ballbesitz gelte es, defensiv nicht abzuschalten. Ansonsten drohe angesichts der Paderborner Umschaltqualitäten Ungemach. Insgesamt sieht Eichner die Kontrahenten „auf Augenhöhe“. Die Tagesform werde entscheiden.

Respekt vor dem SCP war herauszuhören, als KSC-Trainer Eichner sagte, man werde die Unterstützung der Zuschauer brauchen: „Über 90 Minuten und mehr denn je“.

Mögliche KSC-Aufstellung: Gersbeck – Thiede, Gordon, Kobald, Heise – Breithaupt, Gondorf – Choi, Wanitzek, Cueto – Hofmann