Einsatz im Auswärtsspiel gegen Großsachsen fraglich: TGS-Spieler Roy James. Foto: PZ-Archiv, Ralf Becker
Ralf Becker
Sport
TGS Pforzheim: Brisantes Duell der Absteiger
  • Dieter Glauner

Pforzheim. TGS Pforzheim reist als Außenseiter zum TV Großsachsen. Der Mitabsteiger tut sich genauso wie die TGS bislang schwer, dennoch gibt es einige gute Ansätze bei den Pforzheimern.

In der Handball-Oberliga Baden-Württemberg muss die TGS Pforzheim an diesem Samstag zum Mitabsteiger TV Großsachsen. Nachdem die mit großen Erwartungen auf den sofortigen Wiederaufstieg in die neue Runde gegangenen Bergsträßer aus den bisherigen Spielen nur ein Punktverhältnis von 4:4 Zählern erspielten – aus den vergangenen beiden Begegnungen gar lediglich einen Zähler zusammenbrachten – erwartet TGS-Coach Florian Taafel „einen Gegner mit Messer zwischen den Zähnen“.

Gravierende Abgänge

Gegen die „Saasener“ hat es in der vergangenen Saison sowohl einen Sieg als auch eine Niederlage gegeben. Freilich dürften die Spielerabgänge der Nordstädter nach der Runde gravierender gewesen sein, als bei den Hirschbergern, die mit Spilger, Reisig, Buschsieper, Kupijai und Torhüter Lieb im Wesentlichen ihre Leistungsträger halten konnten.

Das jüngste Spiel gegen Waiblingen hat gezeigt, dass der Neuaufbau der TGS noch viel Zeit und Arbeit bedarf. Vor allem die beiden torlosen Phasen – sowohl in der ersten als auch in der zweiten Hälfte – als man den Waiblingern durch unkonzentrierte Abschlüsse ermöglichte, entscheidend wegzuziehen, haben TGS-Coach Florian Taafel überhaupt nicht gefallen. Er hat aber auch Ansätze gesehen die ermutigen, wie zum Beispiel die vier Treffer bei einer hundertprozentigen Wurfausbeute von Tim Löffler kurz vor der Halbzeitpause oder die Anspiele, mit denen David Kautz in der Schlussphase vier Treffer von Fabian Dykta vorbereitete.

Ob Roy James, bei dem eine alte Knöchelverletzung aus der Vorbereitungsphase wieder aufbrach, am Samstag auflaufen kann, ist noch ungewiss. Nicht dabei ist aber sicher Keeper Jonathan Binder, dessen Einsatz gegen Waiblingen nur ein Freundschaftsdienst war, weil Philipp Gutknecht die Woche vor dem Spiel erkrankt ausfiel.