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Gregor Kobel wechselt von der TSG Hoffenheim zum VfB Stuttgart. 

VfB Stuttgart verpflichtet Gregor Kobel nach langem Hin und Her von der TSG Hoffenheim

Stuttgart. Die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart haben sich über den Transfer Gregor Kobel geeinigt. Wie die beiden Klubs am Dienstag offiziell bekannt gaben, unterschreibt der Torhüter bei den Schwaben einen Vertrag bis 2024.

"Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Transfer abschließen konnten. Gregor hat seine Qualitäten in der vergangenen Saison eindrucksvoll bewiesen und einen großen Anteil zum Wiederaufstieg geleistet. Er bringt großartige sportliche Qualitäten mit und arbeitet sehr zielstrebig und konzentriert daran, sich weiterzuentwickeln", zeigte sich VfB-Sportdirektor Sven Mislintat erfreut über den endlich finalisierten Transfer.

Bereits in der letzten Saison war Kobel von den Kraichgauern an den VfB ausgeliehen und hatte als Stammtorwart maßgeblichen Anteil an der Rückkehr der Stuttgarter in die Bundesliga. Insgesamt absolvierte er 31 Einsätze in der 2. Bundesliga in denen er elf Mal ohne Gegentor blieb.

Kobel glücklich über Wechsel zum VfB Stuttgart

Obwohl die Schwaben bereits frühzeitig signalisiert hatten, den Schweizer auch weiterhin an sich binden zu wollen, drohte der Transfer in den letzten Tagen zu scheitern, da sich beide Klubs nicht über die Höhe der Ablösesumme einigen konnten. So sollen die Schwaben nicht bereit gewesen sein, die von Hoffenheim aufgerufene Summe von fünf Millionen Euro zu bezahlen. Wie der "kicker" berichtet, sollen sich beide Vereine nun auf einen Sockelbetrag von vier Millionen Euro plus erfolgsabhängige Bonuszahlungen und eine mögliche Weiterverkaufsbeteiligung geeinigt haben.

Der 22-Jährige selbst, der 2014 aus der Jugend des Grashopper Clubs Zürich ins Kraichgau gewechselt war und in der Folge sechs Einsätze für die Profimannschaft absolvierte, soll einen festen Wechsel zum VfB stets präferiert haben.

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"Ich habe immer betont, wie wohl ich mich beim VfB und innerhalb der Mannschaft fühle, ich mich hier sehr gut weiterentwickeln kann und dass ich deshalb gerne langfristig bleiben würde. Umso glücklicher bin ich, dass jetzt alles unter Dach und Fach ist. Mein Dank hierfür gilt den Verantwortlichen des VfB und der TSG Hoffenheim", zeigte er sich nach dem nun geglückten Transfer entsprechend glücklich.

Kurz vor der Verpflichtung Kobels hatte der VfB bereits Innenverteidiger Waldemar Anton als Neuzugang präsentiert. Der 24-Jährige wechselt von Hannover 96 an den Neckar und erhält in Stuttgart einen Vertrag bis 2024.