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Waldemar Anton trägt künftig das Trikot mit dem roten Brustring. 

VfB Stuttgart verpflichtet Waldemar Anton: U21-Europameister kommt von Hannover 96

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat sich für die neue Saison mit Waldemar Anton verstärkt. Wie die Schwaben am Dienstag offiziell bekannt gaben, unterschreibt der Innenverteidiger von Hannover 96 bei den Stuttgartern einen Vertrag bis 2024.

"Wir haben uns schon seit längerer Zeit um Waldemar Anton bemüht und sind sehr froh, dass wir den Transfer zum VfB letztlich realisieren konnten", kommentierte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat die Verpflichtung des 24-Jährigen: "Waldemar verfügt neben seiner fußballerischen Qualität und seinen Führungsqualitäten für sein Alter bereits über sehr viel Erfahrung, die er in den vergangenen Jahren in Hannover in der Bundesliga und in der 2. Liga sammeln konnte. Er bringt damit alle Voraussetzungen mit, um ein wichtiger Faktor in unserer Defensive zu werden."  

Der gebürtige Usbeke gab in der Saison 2015/2016 sein Debüt im Profikader der Niedersachsen und absolvierte seitdem 69 Spiele (3 Tore) in der Bundesliga sowie 61 Einsätze (2 Tore) in der 2. Bundesliga. Für die deutsche U21-Nationalmannschaft absolvierte er darüber hinaus zwischen 2016 und 2019 elf Länderspiele und wurde 2017 Junioren-Europameister.

"Ich freue mich sehr, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. Es gab verschiedene Möglichkeiten – aber für mich war sehr schnell klar, dass ich unbedingt zum VfB kommen will. Der VfB ist ein Traditionsclub, der den Menschen in der Region etwas bedeutet. Das hat bei meiner Entscheidung ebenso eine Rolle gespielt wie die Gespräche mit den Verantwortlichen des VfB", zeigte sich Anton zufrieden über den Wechsel an den Neckar.

Vor Anton hatte der VfB Stuttgart bereits die zuvor schon ausgeliehenen Wataru Endo (VV St. Truiden/Belgien) und Pascal Stenzel (SC Freiburg) als Neuzugänge präsentiert, sowie Konstantinos Mavropanos vom FC Arsenal ausgeliehen. Nur wenige Stunden nach der bekanntgabe des Transfers wurde auch die Verpflichtung von Torhüter Gregor Kobel (TSG Hoffenheim) endgültig unter Dach und Fach gebracht.