Freiburg/Pforzheim. Der Höhenflug von Vincenzo Grifo hält weiter an. Beim SC Freiburg spielt der Pforzheimer Fußballprofi eine überragende Saison und auch im Privatleben schwebt der 27-Jährige nun auf Wolke sieben. Am vergangenen Donnerstag um 9.04 Uhr brachte seine Frau Vanessa im Universitätsklinikum in Freiburg die kleine Emilia auf die Welt. „Und plötzlich stand die Welt einen Moment lang still, denn du hast das Licht der Welt erblickt“, schrieb Grifos Ehefrau auf Instagram unter ein Foto, auf dem sie die Hand ihrer Tochter hält.
Vincenzo Grifo veröffentliche am Sonntag außerdem ein Foto, das ihn als stolzen Vater beim Verlassen der Klinik mit seiner Tochter im Maxi-Cosi zeigt. Sein Post: „First day daddy. Familie ist, wo Leben beginnt und Liebe niemals endet.“
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Geburtsdatum: 21.01.2021
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Wir haben am Montag mit Vincenzo Grifo gesprochen. Er war gerade auf dem Weg zum Einkaufen. „Meine Frau hat mir eine lange Liste mitgegeben. Die arbeite ich jetzt mal ab: Windeln, Feuchttücher, Milch ... Das wird dauern“, meinte er am Telefon. Ein bisschen Zeit zum Plaudern hatte er dennoch. Grifo erzählte über die Geburt, seine Vaterfreuden und Glückwünsche der Teamkollegen.
Vincenzo Grifo...
...über die Geburt seiner Tochter Emilia
„Wir sind am Mittwochabend in die Klinik. Und am nächsten Morgen um 9.04 Uhr hat unsere Emilia das Licht der Welt erblickt. Ich war natürlich bei der Geburt dabei. Das ist nochmal was ganz anderes als ein Fußballspiel (lacht). Man kann es gar nicht beschreiben. Es ist was völlig Neues, worauf man sich gar nicht so richtig vorbereiten kann. Meine Frau war auf alle Fälle sehr tapfer. Ich habe in der Klinik übernachtet und hatte am nächsten Tag natürlich trainingsfrei.“
...über den Namen Emilia
„Wir hatten uns zwei, drei Namen ausgesucht, doch Emilia war für meine Frau und mich gleich Liebe auf den ersten Blick. Dabei dachte ich noch, als meine Frau mir mitteilte, dass sie schwanger ist: Jetzt bin ich mal gespannt, wie wir das mit dem Namen hinbekommen. Andere Paare können sich ja angeblich nur schwer einigen. Bei uns war das aber gar kein Problem.“
...über seine Vaterfreuden
„Ich bin mega-happy und überglücklich. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Vater zu sein, das pusht einen! Es war schön, mit meiner Tochter nach Hause zu kommen. Früher bin ich in die Tiefgarage gefahren und dann einfach hoch in die Wohnung. Jetzt freut man sich: Moment, da hinten ist ja noch die kleine Maus.“
...über die Rollenverteilung im Hause Grifo
„Ich werde so viel Zeit mit meiner Tochter verbringen wie nur möglich. Windeln wechseln und Schoppen geben, da bin ich jetzt schon Meister drin.“
...über die Doppelbelastung Fußballer und Vater
„Ich bin gespannt, wie die Umstellung sein wird – vor allem nachts. Vermutlich geht der Tiefschlaf flöten. Im ersten Training nach der Geburt hatte ich auch etwas müde Augen. Aber mit meiner Frau ist schon abgemacht, dass ich vor den Spieltagen ausreichend Schlaf bekomme.“
...über die Glückwünsche der Teamkollegen und von Trainer Christian Streich
„Meine Teamkollegen haben uns überhäuft mit Geschenken. Es scheint so, als würden sie mich mögen (lacht). Wir haben in Freiburg viele Freunde. Ihre Geschenke haben sie wegen Corona vor die Haustür gelegt, worüber wir uns riesig gefreut haben. Christian Streich hat natürlich auch herzlich gratuliert. Als meine Frau schwanger war, meinte er schon, ich hätte mega performed (lacht).“
...über eine mögliche Taufe von Tochter Emilia in Pforzheim
„Eine große Familienfeier wäre natürlich schön. Mal sehen, vielleicht ist ja im Mai oder Juni was möglich. Dann natürlich in Pforzheim.“
...über die weitere Familienplanung
„Meine Frau hat drei Brüder, ich habe zwei. Also wird es bei uns wohl nicht bei nur einer Tochter bleiben.“




