SC Freiburg - RB Leipzig
Meister des ruhenden Balls: Vincenzo Grifo machte beim Sieg des SC Freiburg gegen Gladbach seinem Ruf als Standard-Spezialist alle Ehre. 

Vincenzo Grifo sticht bei Rekord-Sieg des SC Freiburg gegen Gladbach mit drei Vorlagen hervor

Mönchengladbach. Der SC Freiburg kam gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus. Mit 6:0 fegten die Breisgauer am Sonntag Borussia Mönchengladbach aus dem Stadion und brachen dabei zwei Rekorde. Mittendrin: der Pforzheimer Vincenzo Grifo.

Gleich drei Treffer seiner Mannschaft legte der italienische Nationalspieler auf und machte dabei seinem Ruf als Standard-Spezialist alle Ehre. Nach einem schnellen Doppelschlag von Maximilian Eggestein (2.) und Kevin Schade (5.) führte der Sport-Club bereits nach fünf Minuten mit 2:0 im Borussia-Park, ehe Grifo richtig aufdrehte.

Zunächst fand der 28-Jährige in der zwölften Minute mit einem Freistoß Mitspieler Philipp Lienhart, sieben Zeigerumdrehungen später landete seine Ecke zielgenau auf dem Kopf von Nicolas Höfler. Acht Minuten vor der Pause folgte dann der dritte Streich, als Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck seine Freistoßflanke aus dem Halbfeld zum Endstand einnickte.

SC Freiburg bricht zwei Rekorde

Und auch beim fünften Treffer seines Teams (25.) hatte Grifo die Füße im Spiel. Erneut war es ein ruhender Ball des Italieners, der über Umwege schließlich bei Lucas Höler landete.

Fünf Tore einer Auswärtsmannschaft in gerade einmal 25 Minuten stellt dabei ebenso einen Bundesliga-Rekord dar, wie der 6:0-Endstand. Nie zuvor hatten die Freiburger im Oberhaus höher gewonnen, der bisherige Rekordsieg war ein 5:0 in der Vorsaison gegen den 1. FC Köln.

Von der Sportfachzeitschrift "kicker" wurde Grifo nach seinem Sahnetag gegen seinen Ex-Club aus Gladbach, für den er in der gesamten Spielzeit 2017/2018 auf lediglich vier Assists kam, mit der Note 1,0 zum "Spieler des Spiels" gewählt und schaffte es - wie vier seiner Mannschaftskameraden - zudem auch in die "Elf des Spieltags".

Sven Sartison

Sven Sartison

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