Dafür, dass dies so bleibt, setzt sich die Handwerkskammer Karlsruhe ein. „Wir sind Service-Partner und Interessensvertretung“, sagt Karsten Lamprecht, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe.
„Kurz gefasst sind wir erste Anlaufstelle für Fragen und Anliegen rund ums Handwerk“, so Walter Bantleon. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer verweist in diesem Zusammenhang auch auf die praxisnahe Beratung der Betriebe. Themen sind dabei – unter anderem – Recht, Betriebsnachfolge, Existenzgründung, Personal und Fachkräftesicherung, Ausbildung, Betriebswirtschaft, Umwelt, Digitalisierung, Innovation und Weiterbildung. Ein eigens eingerichtetes Starter Center unterstützt angehende Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
Auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung steht die Handwerkskammer Betrieben, Beschäftigten, Lehrlingen, Jugendlichen und deren Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Eine gewichtige Rolle nimmt dabei die Bildungsakademie der Handwerkskammer ein. Wegen des Anspruchs an eine hochwertige Ausbildung treibt die Handwerkskammer ihre Pläne voran, einen neuen Gebäudekomplex zu bauen.
„Selbstverständlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Handwerkskammer Karlsruhe auch auf zahlreichen Ausbildungsmessen in der Region präsent. Das Handwerk braucht schließlich stets Nachwuchs“, so Lamprecht.
In diesem Zusammenhang ist auch die Imagekampagne des Handwerks von großer Bedeutung: Ganz gleich ob im Fernsehen zur besten Sendezeit, auf Instagram, auf Plakatwänden, auf Straßenbahnen oder beim interaktiven Computerspiel sensibilisieren die Handwerkskammern die Bevölkerung für Bedeutung und Chancen der rund 130 Handwerksberufe. „Ohne das Handwerk würde Deutschland stillstehen“, betont Bantleon. Das vermittele die Kampagne sehr authentisch, zumal sie in ihren Formaten auf echte Handwerkerinnen und Handwerker setzt.
Vom Gesetzgeber haben die Handwerkskammern Aufgaben übertragen bekommen. Dazu zählt beispielsweise, dass diese die sogenannten Handwerks- und Lehrlingsrollen führen – also Verzeichnisse von Betrieben und Auszubildenden. „Diese Aufgaben werden durch die starke Einbeziehung der ehrenamtlich tätigen Handwerkerinnen und Handwerker kompetenter, effektiver und praxisnäher erfüllt, als es bei direktem staatlichen Tätigwerden der Fall wäre“, sagt Lamprecht.
Der Bezirk der Handwerkskammer ist vergleichsweise groß. Dazu zählen die Städte Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden, zudem der Enzkreis und die Landkreise Karlsruhe, Calw sowie Rastatt. Zugleich ist die Kammer nah bei ihren Betrieben, auch weil sie Standorte in Karlsruhe, Pforzheim, Baden-Baden und Calw hat. pm
