Wie lautet deine exakte Berufsbezeichnung?
Ich mache seit September 2024 bei IMO eine Ausbildung zum Oberflächenbeschichter.
Warum hast du dich dafür entschieden?
Chemie macht mir viel Spaß und ich interessiere mich sehr für Edelmetalle. Die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter passt deshalb perfekt zu mir.
Welche Fähigkeiten und Interessen sollte man mitbringen?
Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind in dem Beruf des Oberflächenbeschichters ebenso gefragt wie das Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen. Während meiner Ausbildung lerne ich etwa, wie man mitchemischen Verfahren metallische Überzüge auf technische Bauteile aufbringt. Das ist für die elektrische Leitfähigkeit wichtig und die sorgt beispielsweise dafür, dass ein Airbag im Auto selbst nach vielen Jahren noch sicher auslöst.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Ich bin im laufenden Betrieb eingebunden und arbeite gemeinsam mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. An 1,5 Tagen in der Woche habe ich Schulunterricht an der Goldschmiedeschule in Pforzheim und zusätzlich machen wir mit unseren Fachausbildern Betriebsunterricht. So ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt. Die Ausbildung ist abwechslungsreich und das Team bei IMO super nett.
Wie stehen die Zukunftschancen?
Galvanisierte, also beschichtete Teile, kommen nicht nur in Autos, sondern auch in Smartphones oder anderen Elektrogeräten zum Einsatz. Sie sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken, sodass der Beruf des Oberflächenbeschichters auch in der Zukunft eine große Rolle spielen wird. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kann ich bei IMO bleiben und auch eine Weiterbildung zum Galvanotechniker sowie zum Galvanomeister machen – oder auch Umwelttechniker werden.
